Here you find a chronological list of all our concerts until summer 2013. To have the concerts organized by type or location, please have a look at the sub-categories.
| »Laufet, Brüder, eure Bahn« Musik ohne tiefere Botschaft, ohne Bekenntnis zu den eigenen Idealen war undenkbar für Beethoven, und so wirkt sein glanzvolles letztes Klavierkonzert, das in symphonischer Manier die Kräfte von Solist und Orchester vereint, wie ein feierlicher Appell an die Zeitgenossen - und die Nachwelt. Geradezu Beethoven’sche Kompromisslosigkeit spricht aus der fünften Symphonie von Nielsen, um dessen Werke sich Herbert Blomstedt seit Jahren große Verdienste erworben hat. | Detail | |
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| Ludwig van Beethoven | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 Noch zu Zeiten Ludwig van Beethovens galt Es-Dur als die Tonart des Feierlichen und Weihevollen, des Majestätischen und Kämpferischen. Kein Wunder, dass der große Komponist sie für sein fünftes und letztes Klavierkonzert auswählte, dem ein wahrhaft „großer“, „heroischer“ Tonfall eigen ist. Mit dem Werk verwirklichte er seine Vorstellung eines „symphonischen Konzerts“ – eines Konzertes, das mit seinem kraftvollen, überaus brillanten Charakter wie ein klanggewordenes Plädoyer ohne Worte für die Idee der Freiheit erscheint. | |
| Carl Nielsen | Symphonie Nr. 5 op. 50 Für Carl Nielsen, den wohl bedeutendsten dänischen Komponisten, heißt es hierzulande immer noch, eine Lanze zu brechen. Dabei enthalten seine Symphonien, allen voran die 1922 uraufgeführte Fünfte, eine Fülle von neuartigen und überraschenden Details. Das betrifft den formalen Aufbau ebenso wie den Verzicht auf eine Grundtonart, die ungewöhnlichen Themen wie die exzellente Instrumentation. Was Nielsens Fünfte aber besonders interessant macht, ist ihre raffinierte Collagetechnik, die an Ives und Mahler erinnert. | |
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Herbert Blomstedt Dirigent Über Jahrzehnte bekleidete Herbert Blomstedt Chefpositionen bei einer ganzen Reihe der weltweit wichtigsten Symphonieorchester: bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem San Francisco Symphony Orchestra und dem NDR Sinfonieorchester in Hamburg, auch ging er als 18. Gewandhauskapellmeister in die Geschichte der Stadt Leipzig ein. Im Dezember 1982 dirigierte er erstmals die Bamberger Symphoniker und stand bis heute in weit mehr als 100 Konzerten am Pult der Bayerischen Staatsphilharmonie, die ihn seit 2006 zu ihren Ehrendirigenten zählen darf. | ||
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Yefim Bronfman Klavier Esa-Pekka Salonen und Magnus Lindberg schrieben Klavierkonzerte für ihn, er war »Perspectives«-Artist in der Carnegie Hall und »Artiste étoile« beim Lucerne Festival, die wichtigsten Orchester weltweit laden Yefim Bronfman zu Konzerten ein. In Taschkent geboren, aufgewachsen in Israel und ausgebildet bei Größen wie Rudolf Firkusny, Leon Fleisher und Rudolf Serkin, erhielt er schon früh wichtige Auszeichnungen: allen voran den Avery Fisher Prize sowie 1997, im Jahr seines ersten Bamberg-Gastspiels, einen Grammy. »Ehrlichkeit« nennt er als oberste künstlerische Devise: »Wenn Sie die Bühne betreten, ist das der Augenblick der Wahrheit.« | ||
Abo-Reihe: D | ||
| »Laufet, Brüder, eure Bahn«Musik ohne tiefere Botschaft, ohne Bekenntnis zu den eigenen Idealen war undenkbar für Beethoven, und so wirkt sein glanzvolles letztes Klavierkonzert, das in symphonischer Manier die Kräfte von Solist und Orchester vereint, wie ein feierlicher Appell an die Zeitgenossen - und die Nachwelt. Geradezu Beethoven’sche Kompromisslosigkeit spricht aus der fünften Symphonie von Nielsen, um dessen Werke sich Herbert Blomstedt seit Jahren große Verdienste erworben hat. | Detail | |
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| Ludwig van Beethoven | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 Noch zu Zeiten Ludwig van Beethovens galt Es-Dur als die Tonart des Feierlichen und Weihevollen, des Majestätischen und Kämpferischen. Kein Wunder, dass der große Komponist sie für sein fünftes und letztes Klavierkonzert auswählte, dem ein wahrhaft „großer“, „heroischer“ Tonfall eigen ist. Mit dem Werk verwirklichte er seine Vorstellung eines „symphonischen Konzerts“ – eines Konzertes, das mit seinem kraftvollen, überaus brillanten Charakter wie ein klanggewordenes Plädoyer ohne Worte für die Idee der Freiheit erscheint. | |
| Carl Nielsen | Symphonie Nr. 5 op. 50 Für Carl Nielsen, den wohl bedeutendsten dänischen Komponisten, heißt es hierzulande immer noch, eine Lanze zu brechen. Dabei enthalten seine Symphonien, allen voran die 1922 uraufgeführte Fünfte, eine Fülle von neuartigen und überraschenden Details. Das betrifft den formalen Aufbau ebenso wie den Verzicht auf eine Grundtonart, die ungewöhnlichen Themen wie die exzellente Instrumentation. Was Nielsens Fünfte aber besonders interessant macht, ist ihre raffinierte Collagetechnik, die an Ives und Mahler erinnert. | |
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Herbert Blomstedt Dirigent Über Jahrzehnte bekleidete Herbert Blomstedt Chefpositionen bei einer ganzen Reihe der weltweit wichtigsten Symphonieorchester: bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem San Francisco Symphony Orchestra und dem NDR Sinfonieorchester in Hamburg, auch ging er als 18. Gewandhauskapellmeister in die Geschichte der Stadt Leipzig ein. Im Dezember 1982 dirigierte er erstmals die Bamberger Symphoniker und stand bis heute in weit mehr als 100 Konzerten am Pult der Bayerischen Staatsphilharmonie, die ihn seit 2006 zu ihren Ehrendirigenten zählen darf. | ||
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Yefim Bronfman Klavier Esa-Pekka Salonen und Magnus Lindberg schrieben Klavierkonzerte für ihn, er war »Perspectives«-Artist in der Carnegie Hall und »Artiste étoile« beim Lucerne Festival, die wichtigsten Orchester weltweit laden Yefim Bronfman zu Konzerten ein. In Taschkent geboren, aufgewachsen in Israel und ausgebildet bei Größen wie Rudolf Firkusny, Leon Fleisher und Rudolf Serkin, erhielt er schon früh wichtige Auszeichnungen: allen voran den Avery Fisher Prize sowie 1997, im Jahr seines ersten Bamberg-Gastspiels, einen Grammy. »Ehrlichkeit« nennt er als oberste künstlerische Devise: »Wenn Sie die Bühne betreten, ist das der Augenblick der Wahrheit.« | ||
Abo-Reihe: C | ||
| Amerikanischer GroßmeisterDas späte Bamberg-Debüt eines legendären Pianisten: Erstmals beehrt Leon Fleisher »die Bamberger«. Eine Persönlichkeit mit einer außergewöhnlichen Karriere - und einer außergewöhnlichen Geschichte. Bei seinem Gastspiel wird das »Lodron-Konzert« von der ersten und der letzten Symphonie Mozarts umrahmt: zwei Symphonien, die das gesamte »Leben« des Wiener Klassikers umspannen und bei aller abgründigen Verschiedenheit doch überraschende Gemeinsamkeiten besitzen. | Detail | |
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| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 1 Es-Dur KV 16 Als geigendes, Klavier spielendes und improvisierendes Wunderkind lernte das stau-nende britische Publikum den jungen Mozart kennen. Und nun, Anfang 1765, kamen auch noch Symphonien aus der Feder des 9-Jährigen hinzu. Von kindlicher Unbeholfenheit keine Spur: Souverän meisterte der Knabe die Ansprüche der neuen Gattung, wie sie vor allem durch das Vorbild des in London wirkenden Bach-Sohnes Johann Christian verkörpert wurden. Und im zweiten Satz des symphonischen Erstlings in Es-Dur erklingt sogar jenes Thema, mit dem Mozart viel später sein Œuvre krönen sollte: das Finalthema der »Jupiter«-Symphonie. | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für drei Klaviere und Orchester F-Dur KV 242 "Lodron", in der Fassung für zwei Klaviere und Orchester | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 "Jupiter" Der Beiname »Jupiter« stammt nicht vom Komponisten, vielmehr bringt er das Staunen der Nachwelt über eine kaum zu steigernde künstlerische Leistung auf den Begriff. Mozarts letztes symphonisches Werk bot sich hierfür an, weil es in seiner ganzen Tonsprache, von den thematischen Eingebungen über deren Verarbeitung bis hin zur »reinen« Tonart C-Dur, für die Klassizität dieses Ausnahmekünstlers steht. Und weil Mozart im Finale satztechnische Kompliziertheiten mit einer Leichtigkeit des Ausdrucks zu verbinden verstand, wie es noch keinem gelungen war. Sie tönte gleichsam vom Olymp herab, diese Musik… | |
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Leon Fleisher Dirigent Seit über 60 Jahren gehört Leon Fleisher zu den Größten seiner Zunft. 1944 gab der Schüler des legendären Arthur Schnabel sein Debüt beim New York Philharmonic Orchestra, 1952 gewann er als erster Amerikaner den Brüsseler Concours Reine Elisabeth. Nachdem er aufgrund einer Erkrankung fast 40 Jahre lang nur mit der linken Hand spielen konnte, ist der begnadete Pianist mittlerweile wieder beidhändig in den Musikmetropolen dieser Welt zu erleben - oder gleich vierhändig, im Duo mit seiner Frau, der Pianistin Katherine Jacobson Fleisher. | ||
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Katherine Jacobson Fleisher Klavier Nach ihrem Debüt 2004 in der Carnegie Hall an der Seite ihres Duo-Partner Leon Fleisher lobte die »New York Times« ihre »opulente Musikalität und raffinierte Technik« - Konzerte gibt Katherine Jacobson Fleisher gemeinsam mit ihrem Mann höchst erfolgreich in der ganzen Welt. In Minnesota geboren, studierte die Pianistin am Peabody Conservatory in Baltimore. Als Solistin war sie zuletzt in Japan und verschiedenen europäischen Ländern zu erleben. | ||
| Amerikanischer GroßmeisterDas späte Bamberg-Debüt eines legendären Pianisten: Erstmals beehrt Leon Fleisher »die Bamberger«. Eine Persönlichkeit mit einer außergewöhnlichen Karriere - und einer außergewöhnlichen Geschichte. Bei seinem Gastspiel wird das »Lodron-Konzert« von der ersten und der letzten Symphonie Mozarts umrahmt: zwei Symphonien, die das gesamte »Leben« des Wiener Klassikers umspannen und bei aller abgründigen Verschiedenheit doch überraschende Gemeinsamkeiten besitzen. | Detail | |
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| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 1 Es-Dur KV 16 Als geigendes, Klavier spielendes und improvisierendes Wunderkind lernte das stau-nende britische Publikum den jungen Mozart kennen. Und nun, Anfang 1765, kamen auch noch Symphonien aus der Feder des 9-Jährigen hinzu. Von kindlicher Unbeholfenheit keine Spur: Souverän meisterte der Knabe die Ansprüche der neuen Gattung, wie sie vor allem durch das Vorbild des in London wirkenden Bach-Sohnes Johann Christian verkörpert wurden. Und im zweiten Satz des symphonischen Erstlings in Es-Dur erklingt sogar jenes Thema, mit dem Mozart viel später sein Œuvre krönen sollte: das Finalthema der »Jupiter«-Symphonie. | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für drei Klaviere und Orchester F-Dur KV 242 "Lodron", in der Fassung für zwei Klaviere und Orchester | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 "Jupiter" Der Beiname »Jupiter« stammt nicht vom Komponisten, vielmehr bringt er das Staunen der Nachwelt über eine kaum zu steigernde künstlerische Leistung auf den Begriff. Mozarts letztes symphonisches Werk bot sich hierfür an, weil es in seiner ganzen Tonsprache, von den thematischen Eingebungen über deren Verarbeitung bis hin zur »reinen« Tonart C-Dur, für die Klassizität dieses Ausnahmekünstlers steht. Und weil Mozart im Finale satztechnische Kompliziertheiten mit einer Leichtigkeit des Ausdrucks zu verbinden verstand, wie es noch keinem gelungen war. Sie tönte gleichsam vom Olymp herab, diese Musik… | |
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Leon Fleisher Dirigent Seit über 60 Jahren gehört Leon Fleisher zu den Größten seiner Zunft. 1944 gab der Schüler des legendären Arthur Schnabel sein Debüt beim New York Philharmonic Orchestra, 1952 gewann er als erster Amerikaner den Brüsseler Concours Reine Elisabeth. Nachdem er aufgrund einer Erkrankung fast 40 Jahre lang nur mit der linken Hand spielen konnte, ist der begnadete Pianist mittlerweile wieder beidhändig in den Musikmetropolen dieser Welt zu erleben - oder gleich vierhändig, im Duo mit seiner Frau, der Pianistin Katherine Jacobson Fleisher. | ||
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Katherine Jacobson Fleisher Klavier Nach ihrem Debüt 2004 in der Carnegie Hall an der Seite ihres Duo-Partner Leon Fleisher lobte die »New York Times« ihre »opulente Musikalität und raffinierte Technik« - Konzerte gibt Katherine Jacobson Fleisher gemeinsam mit ihrem Mann höchst erfolgreich in der ganzen Welt. In Minnesota geboren, studierte die Pianistin am Peabody Conservatory in Baltimore. Als Solistin war sie zuletzt in Japan und verschiedenen europäischen Ländern zu erleben. | ||
| Amerikanischer GroßmeisterDas späte Bamberg-Debüt eines legendären Pianisten: Erstmals beehrt Leon Fleisher »die Bamberger«. Eine Persönlichkeit mit einer außergewöhnlichen Karriere - und einer außergewöhnlichen Geschichte. Bei seinem Gastspiel wird das »Lodron-Konzert« von der ersten und der letzten Symphonie Mozarts umrahmt: zwei Symphonien, die das gesamte »Leben« des Wiener Klassikers umspannen und bei aller abgründigen Verschiedenheit doch überraschende Gemeinsamkeiten besitzen. | Detail | |
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| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 1 Es-Dur KV 16 Als geigendes, Klavier spielendes und improvisierendes Wunderkind lernte das stau-nende britische Publikum den jungen Mozart kennen. Und nun, Anfang 1765, kamen auch noch Symphonien aus der Feder des 9-Jährigen hinzu. Von kindlicher Unbeholfenheit keine Spur: Souverän meisterte der Knabe die Ansprüche der neuen Gattung, wie sie vor allem durch das Vorbild des in London wirkenden Bach-Sohnes Johann Christian verkörpert wurden. Und im zweiten Satz des symphonischen Erstlings in Es-Dur erklingt sogar jenes Thema, mit dem Mozart viel später sein Œuvre krönen sollte: das Finalthema der »Jupiter«-Symphonie. | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für drei Klaviere und Orchester F-Dur KV 242 "Lodron", in der Fassung für zwei Klaviere und Orchester | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 "Jupiter" Der Beiname »Jupiter« stammt nicht vom Komponisten, vielmehr bringt er das Staunen der Nachwelt über eine kaum zu steigernde künstlerische Leistung auf den Begriff. Mozarts letztes symphonisches Werk bot sich hierfür an, weil es in seiner ganzen Tonsprache, von den thematischen Eingebungen über deren Verarbeitung bis hin zur »reinen« Tonart C-Dur, für die Klassizität dieses Ausnahmekünstlers steht. Und weil Mozart im Finale satztechnische Kompliziertheiten mit einer Leichtigkeit des Ausdrucks zu verbinden verstand, wie es noch keinem gelungen war. Sie tönte gleichsam vom Olymp herab, diese Musik… | |
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Leon Fleisher Dirigent Seit über 60 Jahren gehört Leon Fleisher zu den Größten seiner Zunft. 1944 gab der Schüler des legendären Arthur Schnabel sein Debüt beim New York Philharmonic Orchestra, 1952 gewann er als erster Amerikaner den Brüsseler Concours Reine Elisabeth. Nachdem er aufgrund einer Erkrankung fast 40 Jahre lang nur mit der linken Hand spielen konnte, ist der begnadete Pianist mittlerweile wieder beidhändig in den Musikmetropolen dieser Welt zu erleben - oder gleich vierhändig, im Duo mit seiner Frau, der Pianistin Katherine Jacobson Fleisher. | ||
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Katherine Jacobson Fleisher Klavier Nach ihrem Debüt 2004 in der Carnegie Hall an der Seite ihres Duo-Partner Leon Fleisher lobte die »New York Times« ihre »opulente Musikalität und raffinierte Technik« - Konzerte gibt Katherine Jacobson Fleisher gemeinsam mit ihrem Mann höchst erfolgreich in der ganzen Welt. In Minnesota geboren, studierte die Pianistin am Peabody Conservatory in Baltimore. Als Solistin war sie zuletzt in Japan und verschiedenen europäischen Ländern zu erleben. | ||
Abo-Reihe: A | ||
| Studentenkonzert »Wiener Klassiker« Als begnadete Virtuosen und Interpreten ihrer eigenen Klavierkonzerte ernteten Mozart und Beethoven den Beifall des Wiener Publikums, und auch in Rudolf Buchbinders Karriere spielt die Donaumetropole, in der er schon mit fünf Jahren Student an der Musikhochschule wurde, eine entscheidende Rolle. In dieser Saison beehrt uns der herausragende Beethoven-Exeget und intime Mozart-Kenner wieder einmal in einer Doppelrolle: als Solist, der auch die musikalische Leitung übernimmt. | Detail | |
| Detail | ||
| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 23 A-Dur KV 488 Nach seiner Übersiedlung nach Wien sorgte Wolfgang Amadeus Mozart vor allem als Interpret seiner eigenen Klavierkonzerte für Aufsehen – bis in die höchsten gesellschaftlichen Kreise hinein. Sein Klavierkonzert KV 488 entstand in dieser Glanzzeit, während seiner Arbeiten am „Figaro“, und wieder einmal hatte sich der Wiener Klassiker etwas Besonderes einfallen lassen: Trompeten und Pauken bleiben ausgespart in diesem Werk, die Oboen sind durch Klarinetten ersetzt. Der Tonart A-Dur gemäß tritt uns das Konzert mit einem überhaus hellen, „gelösten“ Charakter entgegen, aber auch mit einer inneren Vielschichtkeit, wie sie gerade Mozarts Musik so auszeichnet. | |
| Ludwig van Beethoven | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15 Ähnlich wie Mozart zwei Jahrzehnte zuvor, präsentierte sich auch Beethoven dem Wiener Publikum zunächst als Klaviervirtuose. Die Kunst des freien Fantasierens, des effektvollen, geistreichen Spiels, beherrschte der gebürtige Rheinländer und Wahl-Wiener wie wohl kein zweiter. Noch bei der Premiere seines dritten Klavierkonzertes gestaltete er den nur fragmentarisch ausgeschriebenen Solopart improvisatorisch aus - zur Verblüffung des Publikums. Dieses Erstaunen dürften die Hörer auch dem leidenschaftlich-stürmischen Klavierkonzert Nr. 1 entgegengebracht haben, in dem die Dominanz des Pianistischen gegenüber dem Orchester weit stärker ausgeprägt ist als in Beethovens späten Konzerten. | |
| Detail | ||
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Rudolf Buchbinder Dirigent Er ist eine feste Größe in der internationalen Klavierszene, auch in Bamberg war Rudolf Buchbinder seit 1977 vielfach zu Gast. Das akribische Quellenstudium gehört zu den Markenzeichen des großen Beethoven-Interpreten, dessen Repertoire zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts einschließt - samt Uraufführungen von Gerhard Wimberger oder Gottfried von Einem. Für seine Haydn-Einspielungen erhielt Rudolf Buchbinder den Grand Prix du Disque, ebenso legendär sind seine Live-Aufnahmen der Klavierkonzerte von Mozart und Brahms. | ||
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Rudolf Buchbinder Klavier Er ist eine feste Größe in der internationalen Klavierszene, auch in Bamberg war Rudolf Buchbinder seit 1977 vielfach zu Gast. Das akribische Quellenstudium gehört zu den Markenzeichen des großen Beethoven-Interpreten, dessen Repertoire zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts einschließt - samt Uraufführungen von Gerhard Wimberger oder Gottfried von Einem. Für seine Haydn-Einspielungen erhielt Rudolf Buchbinder den Grand Prix du Disque, ebenso legendär sind seine Live-Aufnahmen der Klavierkonzerte von Mozart und Brahms. | ||
| »Wiener Klassiker«Als begnadete Virtuosen und Interpreten ihrer eigenen Klavierkonzerte ernteten Mozart und Beethoven den Beifall des Wiener Publikums, und auch in Rudolf Buchbinders Karriere spielt die Donaumetropole, in der er schon mit fünf Jahren Student an der Musikhochschule wurde, eine entscheidende Rolle. In dieser Saison beehrt uns der herausragende Beethoven-Exeget und intime Mozart-Kenner wieder einmal in einer Doppelrolle: als Solist, der auch die musikalische Leitung übernimmt. | Detail | |
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| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 23 A-Dur KV 488 Nach seiner Übersiedlung nach Wien sorgte Wolfgang Amadeus Mozart vor allem als Interpret seiner eigenen Klavierkonzerte für Aufsehen – bis in die höchsten gesellschaftlichen Kreise hinein. Sein Klavierkonzert KV 488 entstand in dieser Glanzzeit, während seiner Arbeiten am „Figaro“, und wieder einmal hatte sich der Wiener Klassiker etwas Besonderes einfallen lassen: Trompeten und Pauken bleiben ausgespart in diesem Werk, die Oboen sind durch Klarinetten ersetzt. Der Tonart A-Dur gemäß tritt uns das Konzert mit einem überhaus hellen, „gelösten“ Charakter entgegen, aber auch mit einer inneren Vielschichtkeit, wie sie gerade Mozarts Musik so auszeichnet. | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466 Als Wolfgang Amadeus Mozart sein Wiener Publikum mit einem Klavierkonzert in d-Moll überraschte, stand er im Zenit seiner Karriere. Überzeugen konnte sich von seinen Erfolgen als Klaviervirtuose und Komponist auch sein Vater Leopold, der den Sohn 1785 in Wien besuchte. Nicht nur die „große Versammlung von Menschen von Rang“ in einem von Mozart organisierten Subskriptionskonzert machte auf den Vater gehörig Eindruck, sondern auch das an diesem Abend aufgeführte Klavierkonzert KV 466: „dan war ein neues vortreffliches Clavier Concert vom Wolfgang“, wusste Leopold anerkennend an seine Tochter Nannerl über dieses Werk zu berichten. | |
| Ludwig van Beethoven | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15 Ähnlich wie Mozart zwei Jahrzehnte zuvor, präsentierte sich auch Beethoven dem Wiener Publikum zunächst als Klaviervirtuose. Die Kunst des freien Fantasierens, des effektvollen, geistreichen Spiels, beherrschte der gebürtige Rheinländer und Wahl-Wiener wie wohl kein zweiter. Noch bei der Premiere seines dritten Klavierkonzertes gestaltete er den nur fragmentarisch ausgeschriebenen Solopart improvisatorisch aus - zur Verblüffung des Publikums. Dieses Erstaunen dürften die Hörer auch dem leidenschaftlich-stürmischen Klavierkonzert Nr. 1 entgegengebracht haben, in dem die Dominanz des Pianistischen gegenüber dem Orchester weit stärker ausgeprägt ist als in Beethovens späten Konzerten. | |
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Rudolf Buchbinder Dirigent Er ist eine feste Größe in der internationalen Klavierszene, auch in Bamberg war Rudolf Buchbinder seit 1977 vielfach zu Gast. Das akribische Quellenstudium gehört zu den Markenzeichen des großen Beethoven-Interpreten, dessen Repertoire zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts einschließt - samt Uraufführungen von Gerhard Wimberger oder Gottfried von Einem. Für seine Haydn-Einspielungen erhielt Rudolf Buchbinder den Grand Prix du Disque, ebenso legendär sind seine Live-Aufnahmen der Klavierkonzerte von Mozart und Brahms. | ||
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Rudolf Buchbinder Klavier Er ist eine feste Größe in der internationalen Klavierszene, auch in Bamberg war Rudolf Buchbinder seit 1977 vielfach zu Gast. Das akribische Quellenstudium gehört zu den Markenzeichen des großen Beethoven-Interpreten, dessen Repertoire zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts einschließt - samt Uraufführungen von Gerhard Wimberger oder Gottfried von Einem. Für seine Haydn-Einspielungen erhielt Rudolf Buchbinder den Grand Prix du Disque, ebenso legendär sind seine Live-Aufnahmen der Klavierkonzerte von Mozart und Brahms. | ||
| »Wiener Klassiker«Als begnadete Virtuosen und Interpreten ihrer eigenen Klavierkonzerte ernteten Mozart und Beethoven den Beifall des Wiener Publikums, und auch in Rudolf Buchbinders Karriere spielt die Donaumetropole, in der er schon mit fünf Jahren Student an der Musikhochschule wurde, eine entscheidende Rolle. In dieser Saison beehrt uns der herausragende Beethoven-Exeget und intime Mozart-Kenner wieder einmal in einer Doppelrolle: als Solist, der auch die musikalische Leitung übernimmt. | Detail | |
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| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 23 A-Dur KV 488 Nach seiner Übersiedlung nach Wien sorgte Wolfgang Amadeus Mozart vor allem als Interpret seiner eigenen Klavierkonzerte für Aufsehen – bis in die höchsten gesellschaftlichen Kreise hinein. Sein Klavierkonzert KV 488 entstand in dieser Glanzzeit, während seiner Arbeiten am „Figaro“, und wieder einmal hatte sich der Wiener Klassiker etwas Besonderes einfallen lassen: Trompeten und Pauken bleiben ausgespart in diesem Werk, die Oboen sind durch Klarinetten ersetzt. Der Tonart A-Dur gemäß tritt uns das Konzert mit einem überhaus hellen, „gelösten“ Charakter entgegen, aber auch mit einer inneren Vielschichtkeit, wie sie gerade Mozarts Musik so auszeichnet. | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466 Als Wolfgang Amadeus Mozart sein Wiener Publikum mit einem Klavierkonzert in d-Moll überraschte, stand er im Zenit seiner Karriere. Überzeugen konnte sich von seinen Erfolgen als Klaviervirtuose und Komponist auch sein Vater Leopold, der den Sohn 1785 in Wien besuchte. Nicht nur die „große Versammlung von Menschen von Rang“ in einem von Mozart organisierten Subskriptionskonzert machte auf den Vater gehörig Eindruck, sondern auch das an diesem Abend aufgeführte Klavierkonzert KV 466: „dan war ein neues vortreffliches Clavier Concert vom Wolfgang“, wusste Leopold anerkennend an seine Tochter Nannerl über dieses Werk zu berichten. | |
| Ludwig van Beethoven | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15 Ähnlich wie Mozart zwei Jahrzehnte zuvor, präsentierte sich auch Beethoven dem Wiener Publikum zunächst als Klaviervirtuose. Die Kunst des freien Fantasierens, des effektvollen, geistreichen Spiels, beherrschte der gebürtige Rheinländer und Wahl-Wiener wie wohl kein zweiter. Noch bei der Premiere seines dritten Klavierkonzertes gestaltete er den nur fragmentarisch ausgeschriebenen Solopart improvisatorisch aus - zur Verblüffung des Publikums. Dieses Erstaunen dürften die Hörer auch dem leidenschaftlich-stürmischen Klavierkonzert Nr. 1 entgegengebracht haben, in dem die Dominanz des Pianistischen gegenüber dem Orchester weit stärker ausgeprägt ist als in Beethovens späten Konzerten. | |
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Rudolf Buchbinder Dirigent Er ist eine feste Größe in der internationalen Klavierszene, auch in Bamberg war Rudolf Buchbinder seit 1977 vielfach zu Gast. Das akribische Quellenstudium gehört zu den Markenzeichen des großen Beethoven-Interpreten, dessen Repertoire zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts einschließt - samt Uraufführungen von Gerhard Wimberger oder Gottfried von Einem. Für seine Haydn-Einspielungen erhielt Rudolf Buchbinder den Grand Prix du Disque, ebenso legendär sind seine Live-Aufnahmen der Klavierkonzerte von Mozart und Brahms. | ||
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Rudolf Buchbinder Klavier Er ist eine feste Größe in der internationalen Klavierszene, auch in Bamberg war Rudolf Buchbinder seit 1977 vielfach zu Gast. Das akribische Quellenstudium gehört zu den Markenzeichen des großen Beethoven-Interpreten, dessen Repertoire zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts einschließt - samt Uraufführungen von Gerhard Wimberger oder Gottfried von Einem. Für seine Haydn-Einspielungen erhielt Rudolf Buchbinder den Grand Prix du Disque, ebenso legendär sind seine Live-Aufnahmen der Klavierkonzerte von Mozart und Brahms. | ||
| Rhythmus der ModerneDie »Wucht«, mit der das Werk einst auf das Publikum traf, die atemberaubende Mischung aus Schock und Faszination, die es auslöste, schwingt noch heute mit in jeder guten Aufführung des »Sacre«. Mit ihm lenkte Stravinsky die musikalische Moderne in eine ganz neue Richtung. Auf den Tag genau 100 Jahre nach der skandalträchtigen Pariser Premiere am 29. Mai 1913 feiern wir zum Abschluss der Saison die Geburtsstunde dieses unvergleichlichen Meisterwerks. | Detail | |
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| Béla Bartók | Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112 Als Béla Bartók 1936 vom Geiger Zoltán Székely um ein neues Violinkonzert gebeten wurde, schlug der ungarische Komponist vor, ein großes Werk in Variationen-Form zu schreiben. Da Székely aber ein dreisätziges Konzert, der Konvention entsprechend, wünschte, erklärte sich Bartók einverstanden – um durch die Hintertür doch noch sein ursprüngliches Anliegen in die Tat umzusetzen. Sein Violinkonzert Nr. 2 ist ein Bekenntnis zur klassisch-romantischen Tradition eines Mendelssohn oder Brahms und erkundet doch, typisch für ihn, ganz neue Wege. | |
| Igor Stravinsky | Le Sacre du Printemps Ein heidnisches Opferritual ist kein Zuckerschlecken. Das musste auch das Publikum der Pariser Uraufführung von Igor Strawinskys „Sacre“ erfahren - und verursachte einen der größten Skandale der Musikgeschichte. Geschockt reagierten die Besucher im Théâtre des Champs-Elysées auf das Bühnengeschehen, aber auch auf die neuartige Musik mit ihren scheinbar ungezügelten rhythmischen Verläufen, ihren heftigen Entladungen musikalischer Energien, mit denen Strawinsky seiner Vision der „Bilder aus dem heidnischen Russland“ klangliche Gestalt verlieh. Und ganz nebenbei dem Ballett ebenso wie dem Komponieren im 20. Jahrhundert entscheidende Impulse verlieh. | |
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Jonathan Nott Dirigent »Dieses Orchester besitzt eine große innere Kraft, einen vom Herzen stammenden Klang«, sagt Jonathan Nott über die Bamberger Symphoniker. Als vierter Chefdirigent in der Geschichte des Orchesters trägt er seit 2000 die künstlerische Verantwortung für die Bayerische Staatsphilharmonie, mit der er bis auf den heutigen Tag weit mehr als 500 Konzerte gegeben hat - in der oberfränkischen Heimatstadt des Orchesters und rund um den Globus, von Salzburg bis Edinburgh, von New York bis Tokio. Eine künstlerische Partnerschaft wie diese, über viele Jahre gewachsen, besitzt Seltenheitswert in der heutigen Musikwelt. Für seine künstlerischen Verdienste wurde Jonathan Nott 2011 als erster Künstler mit dem Ehrenring der Stadt Bamberg ausgezeichnet, im gleichen Jahr erhielt er den Bayerischen Verdienstorden. | ||
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Thomas Zehetmair Violine Künstlerische Grenzen scheint es für Thomas Zehetmair kaum zu geben. Geigerische ohnehin nicht: Seit seinem Salzburg-Debüt vor 35 Jahren hat sich der Ausnahmemusiker das Violinrepertoire bis in die entlegensten Winkel erspielt, von Paganinis Capricen bis zu den Konzerten eines Karl Amadeus Hartmann, Karol Szymanowski oder Hans Holliger. Aber auch als Dirigent oder dirigierender Solist erobert er sich die Konzertpodien der Welt. Derzeit Chef der Northern Sinfonia, übernimmt er ab der Saison 2012/2013 zusätzlich das Chefamt beim Ensemble Orchestral de Paris. | ||
| OrgelkonzertWenn sich im »Theatre of the Organ« der Vorhang hebt, darf keine traditionelle Inszenierung erwartet werden. Vielmehr bietet sich ein faszinierender Blick auf die Orgel als glitzernde Mise-en-scène, zum Leben erweckt durch fesselnde Charaktere unterschiedlichster musikalischer Gestalt. Es tanzen die Go-go-Girls aus Balanchines »Slaughter on Tenth Avenue«, es kämpfen japanische Animé-Helden, Raum und Zeit geraten aus den Fugen in Carpenters eigenen »Science Fiction Scenes«. Es präsentiert sich eine neue musikalische Welt, die wohl kein anderes Instrument – und kein anderer Musiker – auf solch zwingende Weise zu vermitteln weiß wie eben Cameron Carpenter. | Detail | |
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Cameron Carpenter Orgel Cameron Carpenter als jungen Wilden der Orgelszene zu bezeichnen, ist keine Übertreibung. Der Ausnahmekünstler entwickelte sich in kürzester Zeit vom Geheimtipp zu einem der gefragtesten Künstler der Gegenwart. Chopin, Schumann und Mahler spielt der 1981 geborene Amerikaner ebenso wie | ||
| Rhythmus der ModerneDie »Wucht«, mit der das Werk einst auf das Publikum traf, die atemberaubende Mischung aus Schock und Faszination, die es auslöste, schwingt noch heute mit in jeder guten Aufführung des »Sacre«. Mit ihm lenkte Stravinsky die musikalische Moderne in eine ganz neue Richtung. Auf den Tag genau 100 Jahre nach der skandalträchtigen Pariser Premiere am 29. Mai 1913 feiern wir zum Abschluss der Saison die Geburtsstunde dieses unvergleichlichen Meisterwerks. | Detail | |
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| Béla Bartók | Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112 Als Béla Bartók 1936 vom Geiger Zoltán Székely um ein neues Violinkonzert gebeten wurde, schlug der ungarische Komponist vor, ein großes Werk in Variationen-Form zu schreiben. Da Székely aber ein dreisätziges Konzert, der Konvention entsprechend, wünschte, erklärte sich Bartók einverstanden – um durch die Hintertür doch noch sein ursprüngliches Anliegen in die Tat umzusetzen. Sein Violinkonzert Nr. 2 ist ein Bekenntnis zur klassisch-romantischen Tradition eines Mendelssohn oder Brahms und erkundet doch, typisch für ihn, ganz neue Wege. | |
| Igor Stravinsky | Le Sacre du Printemps Ein heidnisches Opferritual ist kein Zuckerschlecken. Das musste auch das Publikum der Pariser Uraufführung von Igor Strawinskys „Sacre“ erfahren - und verursachte einen der größten Skandale der Musikgeschichte. Geschockt reagierten die Besucher im Théâtre des Champs-Elysées auf das Bühnengeschehen, aber auch auf die neuartige Musik mit ihren scheinbar ungezügelten rhythmischen Verläufen, ihren heftigen Entladungen musikalischer Energien, mit denen Strawinsky seiner Vision der „Bilder aus dem heidnischen Russland“ klangliche Gestalt verlieh. Und ganz nebenbei dem Ballett ebenso wie dem Komponieren im 20. Jahrhundert entscheidende Impulse verlieh. | |
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Jonathan Nott Dirigent »Dieses Orchester besitzt eine große innere Kraft, einen vom Herzen stammenden Klang«, sagt Jonathan Nott über die Bamberger Symphoniker. Als vierter Chefdirigent in der Geschichte des Orchesters trägt er seit 2000 die künstlerische Verantwortung für die Bayerische Staatsphilharmonie, mit der er bis auf den heutigen Tag weit mehr als 500 Konzerte gegeben hat - in der oberfränkischen Heimatstadt des Orchesters und rund um den Globus, von Salzburg bis Edinburgh, von New York bis Tokio. Eine künstlerische Partnerschaft wie diese, über viele Jahre gewachsen, besitzt Seltenheitswert in der heutigen Musikwelt. Für seine künstlerischen Verdienste wurde Jonathan Nott 2011 als erster Künstler mit dem Ehrenring der Stadt Bamberg ausgezeichnet, im gleichen Jahr erhielt er den Bayerischen Verdienstorden. | ||
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Thomas Zehetmair Violine Künstlerische Grenzen scheint es für Thomas Zehetmair kaum zu geben. Geigerische ohnehin nicht: Seit seinem Salzburg-Debüt vor 35 Jahren hat sich der Ausnahmemusiker das Violinrepertoire bis in die entlegensten Winkel erspielt, von Paganinis Capricen bis zu den Konzerten eines Karl Amadeus Hartmann, Karol Szymanowski oder Hans Holliger. Aber auch als Dirigent oder dirigierender Solist erobert er sich die Konzertpodien der Welt. Derzeit Chef der Northern Sinfonia, übernimmt er ab der Saison 2012/2013 zusätzlich das Chefamt beim Ensemble Orchestral de Paris. | ||
| Rhythmus der ModerneDie »Wucht«, mit der das Werk einst auf das Publikum traf, die atemberaubende Mischung aus Schock und Faszination, die es auslöste, schwingt noch heute mit in jeder guten Aufführung des »Sacre«. Mit ihm lenkte Stravinsky die musikalische Moderne in eine ganz neue Richtung. Auf den Tag genau 100 Jahre nach der skandalträchtigen Pariser Premiere am 29. Mai 1913 feiern wir zum Abschluss der Saison die Geburtsstunde dieses unvergleichlichen Meisterwerks. | Detail | |
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| Béla Bartók | Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112 Als Béla Bartók 1936 vom Geiger Zoltán Székely um ein neues Violinkonzert gebeten wurde, schlug der ungarische Komponist vor, ein großes Werk in Variationen-Form zu schreiben. Da Székely aber ein dreisätziges Konzert, der Konvention entsprechend, wünschte, erklärte sich Bartók einverstanden – um durch die Hintertür doch noch sein ursprüngliches Anliegen in die Tat umzusetzen. Sein Violinkonzert Nr. 2 ist ein Bekenntnis zur klassisch-romantischen Tradition eines Mendelssohn oder Brahms und erkundet doch, typisch für ihn, ganz neue Wege. | |
| Igor Stravinsky | Le Sacre du Printemps Ein heidnisches Opferritual ist kein Zuckerschlecken. Das musste auch das Publikum der Pariser Uraufführung von Igor Strawinskys „Sacre“ erfahren - und verursachte einen der größten Skandale der Musikgeschichte. Geschockt reagierten die Besucher im Théâtre des Champs-Elysées auf das Bühnengeschehen, aber auch auf die neuartige Musik mit ihren scheinbar ungezügelten rhythmischen Verläufen, ihren heftigen Entladungen musikalischer Energien, mit denen Strawinsky seiner Vision der „Bilder aus dem heidnischen Russland“ klangliche Gestalt verlieh. Und ganz nebenbei dem Ballett ebenso wie dem Komponieren im 20. Jahrhundert entscheidende Impulse verlieh. | |
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Jonathan Nott Dirigent »Dieses Orchester besitzt eine große innere Kraft, einen vom Herzen stammenden Klang«, sagt Jonathan Nott über die Bamberger Symphoniker. Als vierter Chefdirigent in der Geschichte des Orchesters trägt er seit 2000 die künstlerische Verantwortung für die Bayerische Staatsphilharmonie, mit der er bis auf den heutigen Tag weit mehr als 500 Konzerte gegeben hat - in der oberfränkischen Heimatstadt des Orchesters und rund um den Globus, von Salzburg bis Edinburgh, von New York bis Tokio. Eine künstlerische Partnerschaft wie diese, über viele Jahre gewachsen, besitzt Seltenheitswert in der heutigen Musikwelt. Für seine künstlerischen Verdienste wurde Jonathan Nott 2011 als erster Künstler mit dem Ehrenring der Stadt Bamberg ausgezeichnet, im gleichen Jahr erhielt er den Bayerischen Verdienstorden. | ||
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Alina Pogostkina Violine 2005 erstürmte die damals 22-jährige Alina Pogostkina den geigerischen Olymp: Als erste Deutsche überhaupt gewann sie den Sibelius-Wettbewerb in Helsinki. Zuvor war sie bereits in Brüssel und Indianapolis ausgezeichnet worden, und nicht nur die Süddeutsche Zeitung geriet ins Schwärmen: »so glänzend, so musikalisch, perfekt und zugleich natürlich«. Erstaunlich auch das breite musikalische Repertoire der Künstlerin, die Peteris Vasks’ Gesamtwerk für Geige eingespielt hat. Von ihrer atemberaubenden Musikalität konnte man sich in Bamberg bereits 2010 überzeugen, als sie unter dem Ersten Gastdirigenten Robin Ticciati das Violinkonzert von Szymanowski spielte. | ||
| Rhythmus der ModerneDie »Wucht«, mit der das Werk einst auf das Publikum traf, die atemberaubende Mischung aus Schock und Faszination, die es auslöste, schwingt noch heute mit in jeder guten Aufführung des »Sacre«. Mit ihm lenkte Stravinsky die musikalische Moderne in eine ganz neue Richtung. Auf den Tag genau 100 Jahre nach der skandalträchtigen Pariser Premiere am 29. Mai 1913 feiern wir zum Abschluss der Saison die Geburtsstunde dieses unvergleichlichen Meisterwerks. | Detail | |
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| Béla Bartók | Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112 Als Béla Bartók 1936 vom Geiger Zoltán Székely um ein neues Violinkonzert gebeten wurde, schlug der ungarische Komponist vor, ein großes Werk in Variationen-Form zu schreiben. Da Székely aber ein dreisätziges Konzert, der Konvention entsprechend, wünschte, erklärte sich Bartók einverstanden – um durch die Hintertür doch noch sein ursprüngliches Anliegen in die Tat umzusetzen. Sein Violinkonzert Nr. 2 ist ein Bekenntnis zur klassisch-romantischen Tradition eines Mendelssohn oder Brahms und erkundet doch, typisch für ihn, ganz neue Wege. | |
| Igor Stravinsky | Le Sacre du Printemps Ein heidnisches Opferritual ist kein Zuckerschlecken. Das musste auch das Publikum der Pariser Uraufführung von Igor Strawinskys „Sacre“ erfahren - und verursachte einen der größten Skandale der Musikgeschichte. Geschockt reagierten die Besucher im Théâtre des Champs-Elysées auf das Bühnengeschehen, aber auch auf die neuartige Musik mit ihren scheinbar ungezügelten rhythmischen Verläufen, ihren heftigen Entladungen musikalischer Energien, mit denen Strawinsky seiner Vision der „Bilder aus dem heidnischen Russland“ klangliche Gestalt verlieh. Und ganz nebenbei dem Ballett ebenso wie dem Komponieren im 20. Jahrhundert entscheidende Impulse verlieh. | |
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Jonathan Nott Dirigent »Dieses Orchester besitzt eine große innere Kraft, einen vom Herzen stammenden Klang«, sagt Jonathan Nott über die Bamberger Symphoniker. Als vierter Chefdirigent in der Geschichte des Orchesters trägt er seit 2000 die künstlerische Verantwortung für die Bayerische Staatsphilharmonie, mit der er bis auf den heutigen Tag weit mehr als 500 Konzerte gegeben hat - in der oberfränkischen Heimatstadt des Orchesters und rund um den Globus, von Salzburg bis Edinburgh, von New York bis Tokio. Eine künstlerische Partnerschaft wie diese, über viele Jahre gewachsen, besitzt Seltenheitswert in der heutigen Musikwelt. Für seine künstlerischen Verdienste wurde Jonathan Nott 2011 als erster Künstler mit dem Ehrenring der Stadt Bamberg ausgezeichnet, im gleichen Jahr erhielt er den Bayerischen Verdienstorden. | ||
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Thomas Zehetmair Violine Künstlerische Grenzen scheint es für Thomas Zehetmair kaum zu geben. Geigerische ohnehin nicht: Seit seinem Salzburg-Debüt vor 35 Jahren hat sich der Ausnahmemusiker das Violinrepertoire bis in die entlegensten Winkel erspielt, von Paganinis Capricen bis zu den Konzerten eines Karl Amadeus Hartmann, Karol Szymanowski oder Hans Holliger. Aber auch als Dirigent oder dirigierender Solist erobert er sich die Konzertpodien der Welt. Derzeit Chef der Northern Sinfonia, übernimmt er ab der Saison 2012/2013 zusätzlich das Chefamt beim Ensemble Orchestral de Paris. | ||
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