| "Nachtmusik der Moderne" Neue Musik aus Israel in Zusammenarbeit mit dem Verein "Neue Musik in Bamberg e. V." Werke von Oedon Partos, Paus Ben-haim, Marc Lavri, Joseph Dorfman u. a. | ||
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Ya'akov Rubinstein Violine | ||
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Michal Friedlander Klavier | ||
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| Johann Sebastian Bach | Messe h-moll BWV 232 Sie ist ein eigener „Kosmos“, ein Vermächtnis an die Nachwelt: Johann Sebastian Bachs Messe in h-moll legt, ähnlich wie die „Kunst der Fuge“, eindrucksvolles Zeugnis davon ab, was sich der Thomaskantor in der „musicalischen Wissenschafft“ erarbeitet hatte. Mit ihrer satztechnischen, stilistischen und klanglichen Vielfalt, ihrer Vielfalt auch der musikgeschichtlichen Bezugspunkte, ragt das Werk aus dem Schaffen des großen Barockkomponisten heraus. Anderthalb Jahrzehnte nahm ihn die gewaltige Komposition in Anspruch, in der er wie in keiner anderen die Ideale seiner vokalen Kunst verwirklichte.
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| Detail | ||
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Roger Norrington Dirigent Als ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis genießt Sir Roger Norrington weltweit höchstes Ansehen, auch in Bamberg war der Brite seit 1996 mehrfach zu Gast. 1962 gründete er den „Schütz Choir“, 1978 die „London Classical Players“ - Ensembles, mit denen er die Musik des 17., 18. und 19. Jahrhunderts erforschte und spektakuläre CD-Aufnahmen vorlegte, darunter Einspielungen sämtlicher Symphonien Beethovens auf Originalinstrumenten, dazu Werke von Haydn, Mozart, Schubert, Brahms, Bruckner und Wagner. Seine Arbeit an Partituren und Klang, an Größe, Sitzordnung und Spielart eines Orchesters hatte weitreichende Auswirkungen auf die Rezeption der Musik früherer Jahrhunderte. Seit 1998 ist Sir Roger Norrington Chefdirigent des SWR Sinfonieorchesters in Stuttgart. | ||
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Dominique Labelle Sopran Im kanadischen Montreal geboren, machte Dominique Labelle erstmals international auf sich aufmerksam, als sie die Donna Anna in Peter Sellars „Don Giovanni“-Inszenierung beim PepsiCo Summerfare Festival sang - eine Partie, mit der die Sopranistin u.a. auch in Paris and Wien zu erleben war. Ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist die Alte Musik, doch reicht das Repertoire der Sängerin bis zur Musik Yehudi Wyners, der 2006 den Pulitzer-Preis erhielt. Dominique Labelle ist gern gesehener Gast in den europäischen und amerikanischen Musikmetropolen. | ||
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Marie-Claude Chappuis Alt Erste Station in der Karriere von Marie-Claude Chappuis war das Tiroler Landestheater in Innsbruck, an dem sie in Rossinis „Viaggio a Reims“, Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Händels „Partenope“ oder Massenets „Werther“ auf der Bühne stand. Gleichermaßen in Konzert und Oper gefragt, arbeitet die gebürtige Schweizerin mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe und Sir Roger Norrington zusammen. In der CD-Einspielung von Mozarts „Clemenza di Tito“ unter René Jacobs, die 2007 mit dem Grammy ausgezeichnet wurde, sang sie die Partie des Annio. | ||
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James Taylor Tenor Seit vielen Jahren gehört James Taylor zu den herausragenden Konzert- und Oratoriensängern seines Fachs, ausgestattet mit einem Repertoire, das von der Musik der Renaissance bis zur Gegenwart reicht. Als einer der gefragtesten Bach-Interpreten unserer Zeit war der Bariton in Südamerika, Japan, Israel, Skandinavien, den USA und den großen europäischen Konzerthäusern wie dem Amsterdamer Concertgebouw, der Royal Albert Hall in London, dem Wiener Musikverein oder den Philharmonien in Berlin und München zu Gast. | ||
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Mark Stone Bariton Er begeistert als Don Giovanni, Eugen Onegin oder Sonora das Opernpublikum der English National Opera, in Covent Garden und Glyndebourne, und auch als Konzertsänger konnte sich Mark Stone einen hervorragenden Namen machen. Der in London geborene Bariton gab in den vergangenen Jahren sein Debüt bei den BBC Proms, er sang die „Kindertotenlieder“ beim Hallé Orchestra unter Mark Elder und gastierte beim City of Birmingham Symphony Orchestra oder dem London Symphony Orchestra. | ||
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Chor der Bamberger Symphoniker Dem Chor der Bamberger Symphoniker, seit seiner Gründung 1983 von Rolf Beck geleitet, gehören Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an. In der Saison 2007/2008 war das Ensemble im Rahmen der Abonnementkonzerte der Bamberger Symphoniker u.a. in den Aufführungen von Verdis Requiem und Mahlers „Auferstehungssymphonie“ zu erleben. Daneben gastiert der Chor regelmäßig auf nationaler und internationaler Ebene, Tourneen führten ihn in der Vergangenheit u.a. nach Israel, Japan und Südamerika. Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Sir Roger Norrington oder Georges Prêtre sowie natürlich Horst Stein, Ingo Metzmacher und Jonathan Nott haben in zahlreichen Konzerten und CD-Produktionen mit dem Chor zusammengearbeitet und ihn weit über die Grenzen Bambergs hinaus bekannt gemacht. | ||
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(Einstudierung: Rolf Beck) | ||
Abo-Reihe: C | ||
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| Johann Sebastian Bach | Messe h-moll BWV 232 Sie ist ein eigener „Kosmos“, ein Vermächtnis an die Nachwelt: Johann Sebastian Bachs Messe in h-moll legt, ähnlich wie die „Kunst der Fuge“, eindrucksvolles Zeugnis davon ab, was sich der Thomaskantor in der „musicalischen Wissenschafft“ erarbeitet hatte. Mit ihrer satztechnischen, stilistischen und klanglichen Vielfalt, ihrer Vielfalt auch der musikgeschichtlichen Bezugspunkte, ragt das Werk aus dem Schaffen des großen Barockkomponisten heraus. Anderthalb Jahrzehnte nahm ihn die gewaltige Komposition in Anspruch, in der er wie in keiner anderen die Ideale seiner vokalen Kunst verwirklichte.
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Roger Norrington Dirigent Als ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis genießt Sir Roger Norrington weltweit höchstes Ansehen, auch in Bamberg war der Brite seit 1996 mehrfach zu Gast. 1962 gründete er den „Schütz Choir“, 1978 die „London Classical Players“ - Ensembles, mit denen er die Musik des 17., 18. und 19. Jahrhunderts erforschte und spektakuläre CD-Aufnahmen vorlegte, darunter Einspielungen sämtlicher Symphonien Beethovens auf Originalinstrumenten, dazu Werke von Haydn, Mozart, Schubert, Brahms, Bruckner und Wagner. Seine Arbeit an Partituren und Klang, an Größe, Sitzordnung und Spielart eines Orchesters hatte weitreichende Auswirkungen auf die Rezeption der Musik früherer Jahrhunderte. Seit 1998 ist Sir Roger Norrington Chefdirigent des SWR Sinfonieorchesters in Stuttgart. | ||
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Dominique Labelle Sopran Im kanadischen Montreal geboren, machte Dominique Labelle erstmals international auf sich aufmerksam, als sie die Donna Anna in Peter Sellars „Don Giovanni“-Inszenierung beim PepsiCo Summerfare Festival sang - eine Partie, mit der die Sopranistin u.a. auch in Paris and Wien zu erleben war. Ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist die Alte Musik, doch reicht das Repertoire der Sängerin bis zur Musik Yehudi Wyners, der 2006 den Pulitzer-Preis erhielt. Dominique Labelle ist gern gesehener Gast in den europäischen und amerikanischen Musikmetropolen. | ||
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Marie-Claude Chappuis Alt Erste Station in der Karriere von Marie-Claude Chappuis war das Tiroler Landestheater in Innsbruck, an dem sie in Rossinis „Viaggio a Reims“, Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Händels „Partenope“ oder Massenets „Werther“ auf der Bühne stand. Gleichermaßen in Konzert und Oper gefragt, arbeitet die gebürtige Schweizerin mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe und Sir Roger Norrington zusammen. In der CD-Einspielung von Mozarts „Clemenza di Tito“ unter René Jacobs, die 2007 mit dem Grammy ausgezeichnet wurde, sang sie die Partie des Annio. | ||
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Mark Stone Bariton Er begeistert als Don Giovanni, Eugen Onegin oder Sonora das Opernpublikum der English National Opera, in Covent Garden und Glyndebourne, und auch als Konzertsänger konnte sich Mark Stone einen hervorragenden Namen machen. Der in London geborene Bariton gab in den vergangenen Jahren sein Debüt bei den BBC Proms, er sang die „Kindertotenlieder“ beim Hallé Orchestra unter Mark Elder und gastierte beim City of Birmingham Symphony Orchestra oder dem London Symphony Orchestra. | ||
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James Taylor Tenor Seit vielen Jahren gehört James Taylor zu den herausragenden Konzert- und Oratoriensängern seines Fachs, ausgestattet mit einem Repertoire, das von der Musik der Renaissance bis zur Gegenwart reicht. Als einer der gefragtesten Bach-Interpreten unserer Zeit war der Bariton in Südamerika, Japan, Israel, Skandinavien, den USA und den großen europäischen Konzerthäusern wie dem Amsterdamer Concertgebouw, der Royal Albert Hall in London, dem Wiener Musikverein oder den Philharmonien in Berlin und München zu Gast. | ||
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Chor der Bamberger Symphoniker Dem Chor der Bamberger Symphoniker, seit seiner Gründung 1983 von Rolf Beck geleitet, gehören Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an. In der Saison 2007/2008 war das Ensemble im Rahmen der Abonnementkonzerte der Bamberger Symphoniker u.a. in den Aufführungen von Verdis Requiem und Mahlers „Auferstehungssymphonie“ zu erleben. Daneben gastiert der Chor regelmäßig auf nationaler und internationaler Ebene, Tourneen führten ihn in der Vergangenheit u.a. nach Israel, Japan und Südamerika. Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Sir Roger Norrington oder Georges Prêtre sowie natürlich Horst Stein, Ingo Metzmacher und Jonathan Nott haben in zahlreichen Konzerten und CD-Produktionen mit dem Chor zusammengearbeitet und ihn weit über die Grenzen Bambergs hinaus bekannt gemacht. | ||
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(Einstudierung: Rolf Beck) | ||
Abo-Reihe: D | ||
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| Arnold Schönberg | Konzert für Streichquartett und Orchester B-Dur nach Georg Friedrich Händels op. 6 Nr. 7 Weniger um neue instrumentale Farben oder Klänge sei es ihm 1933 gegangen bei seiner „freien Umgestaltung“ von Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 7, notierte Arnold Schönberg. Vielmehr habe sich sein Interesse auf „bisher unausgenutzte Möglichkeiten, Griffe, Spielweisen“ gerichtet, ja die Bearbeitung des barocken Concerto grosso sei Ausdruck seiner Absicht, „einzelnen Instrumenten neue technische Aufgaben zu stellen“. Ein Händelsches Werk in Schönbergscher „Aufbereitung“, ein Barockstück im Zugriff des Meisters der musikalischen Moderne - ein wahrhaft spektakuläres Experiment. | |
| Johann Sebastian Bach | Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo nach BWV 1060 Johann Sebastian Bach war bereits seit einigen Jahren Thomaskantor, als er auch die Leitung des Collegium musicum übernahm, eines Studenten- und Liebhaberorchesters, das regelmäßig in den Leipziger Kaffeehäusern auftrat. Um das Ensemble mit Kompositionen zu versorgen, griff er aus Zeitgründen nicht selten auf eigene, frühere Werke zurück, die er den neuen Gegebenheiten anpasste. Eines dieser Stücke ist das Cembalokonzert BWV 1060, das sich in seiner ursprünglichen Gestalt nicht erhalten hat, wohl aber rekonstruieren ließ: Geschrieben war es allem Anschein nach für Oboe und Violine, eine solistische Besetzung, in der sich das Werk heute wieder den Weg in die Konzertsäle gebahnt hat. | |
| Giya Kancheli | V & V (1994) „Indem ich mir all das, was um mich herum geschieht, sehr zu Herzen nehme, versuche ich in meiner Musik den Seelenzustand auszudrücken, den ich fühle", sagt der georgische Komponist Giya Kancheli. Der Titel seines „V&V" steht für „Violin and Voice", und die Stimme, die als Tonbandeinspielung zu hören ist, stammt von dem berühmten georgischen Volkssänger Hamlet Gonashvili. Dessen Tenorstimme symbolisiert in „V&V" das Ewige, während die Solovioline und das Streichorchester das Irdische verkörpern - in der Tat scheinen in diesem Werk zwei Welten aufeinanderzutreffen, faszinierend und klangschön zugleich.
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| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 ("Unvollendete") Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
| Detail | ||
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Jonathan Nott Dirigent Seit 2000 steht Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chef an der Spitze der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Unter der Leitung des Briten gastierten „die Bamberger“ bei den renommierten Festivals in Edinburgh, Salzburg, Luzern und St. Petersburg, Tourneen führten ihn und das Orchester zudem nach Japan, Südamerika, China, in die USA und durch Europa. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die international hochgeschätzte künstlerische Arbeit Jonathan Notts in Bamberg. Wie in den vergangenen Jahren können er und „sein“ Orchester in dieser Saison auf hochkarätige Einladungen blicken: Neben einer Tournee durch die Schweiz stehen u.a. Auftritte mit dem Weltklassepianisten Pierre-Laurent Aimard - in dieser Spielzeit „artist in residence“ bei den Bamberger Symphonikern - in Brüssel, Luxembourg, New York und Wien auf dem Terminplan. | ||
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Lisa Batiashvili Violine Kein Geringerer als Alfred Brendel war schon frühzeitig davon überzeugt, dass ihr eine große Karriere bevorsteht, in Lisa Batiashvilis Spiel entdeckte er „Phantasie und Kontrolle, Wärme und Überlegenheit, Strenge und Flexibilität“ gleichermaßen. Der Pianist hatte allen Grund, die junge georgische Künstlerin öffentlich auszuzeichnen: Schon im Alter von 16 Jahren erregte sie internationale Aufmerksamkeit, als sie den zweiten Preis beim Sibelius-Wettbewerb gewann, und dies als jüngste Teilnehmerin. Heute gastiert die Geigerin beim New York Philharmonic Orchestra ebenso wie bei den Berliner Philharmonikern, ihr Debüt bei den „Bambergern“ gab sie 2004. | ||
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Francois Leleux Oboe Er war Solo-Oboist der Pariser Opéra und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, 2003 trat François Leleux die gleiche Position beim Chamber Orchestra of Europe an. Als Solist gastiert der Franzose, der zu Beginn seiner Karriere die international hochrangigen Wettbewerbe in München und Toulon gewann, in ganz Europa, Asien und den USA. Daneben hat er seit 2004 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in München inne. | ||
mit einer Einführung von J. Nott und dem Orchester um 19.15 Uhr | ||
| Detail | ||
| Arnold Schönberg | Konzert für Streichquartett und Orchester B-Dur nach Georg Friedrich Händels op. 6 Nr. 7 Weniger um neue instrumentale Farben oder Klänge sei es ihm 1933 gegangen bei seiner „freien Umgestaltung“ von Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 7, notierte Arnold Schönberg. Vielmehr habe sich sein Interesse auf „bisher unausgenutzte Möglichkeiten, Griffe, Spielweisen“ gerichtet, ja die Bearbeitung des barocken Concerto grosso sei Ausdruck seiner Absicht, „einzelnen Instrumenten neue technische Aufgaben zu stellen“. Ein Händelsches Werk in Schönbergscher „Aufbereitung“, ein Barockstück im Zugriff des Meisters der musikalischen Moderne - ein wahrhaft spektakuläres Experiment. | |
| Johann Sebastian Bach | Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo nach BWV 1060 Johann Sebastian Bach war bereits seit einigen Jahren Thomaskantor, als er auch die Leitung des Collegium musicum übernahm, eines Studenten- und Liebhaberorchesters, das regelmäßig in den Leipziger Kaffeehäusern auftrat. Um das Ensemble mit Kompositionen zu versorgen, griff er aus Zeitgründen nicht selten auf eigene, frühere Werke zurück, die er den neuen Gegebenheiten anpasste. Eines dieser Stücke ist das Cembalokonzert BWV 1060, das sich in seiner ursprünglichen Gestalt nicht erhalten hat, wohl aber rekonstruieren ließ: Geschrieben war es allem Anschein nach für Oboe und Violine, eine solistische Besetzung, in der sich das Werk heute wieder den Weg in die Konzertsäle gebahnt hat. | |
| Giya Kancheli | V & V (1994) „Indem ich mir all das, was um mich herum geschieht, sehr zu Herzen nehme, versuche ich in meiner Musik den Seelenzustand auszudrücken, den ich fühle", sagt der georgische Komponist Giya Kancheli. Der Titel seines „V&V" steht für „Violin and Voice", und die Stimme, die als Tonbandeinspielung zu hören ist, stammt von dem berühmten georgischen Volkssänger Hamlet Gonashvili. Dessen Tenorstimme symbolisiert in „V&V" das Ewige, während die Solovioline und das Streichorchester das Irdische verkörpern - in der Tat scheinen in diesem Werk zwei Welten aufeinanderzutreffen, faszinierend und klangschön zugleich.
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| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 ("Unvollendete") Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
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Jonathan Nott Dirigent Seit 2000 steht Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chef an der Spitze der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Unter der Leitung des Briten gastierten „die Bamberger“ bei den renommierten Festivals in Edinburgh, Salzburg, Luzern und St. Petersburg, Tourneen führten ihn und das Orchester zudem nach Japan, Südamerika, China, in die USA und durch Europa. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die international hochgeschätzte künstlerische Arbeit Jonathan Notts in Bamberg. Wie in den vergangenen Jahren können er und „sein“ Orchester in dieser Saison auf hochkarätige Einladungen blicken: Neben einer Tournee durch die Schweiz stehen u.a. Auftritte mit dem Weltklassepianisten Pierre-Laurent Aimard - in dieser Spielzeit „artist in residence“ bei den Bamberger Symphonikern - in Brüssel, Luxembourg, New York und Wien auf dem Terminplan. | ||
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Lisa Batiashvili Violine Kein Geringerer als Alfred Brendel war schon frühzeitig davon überzeugt, dass ihr eine große Karriere bevorsteht, in Lisa Batiashvilis Spiel entdeckte er „Phantasie und Kontrolle, Wärme und Überlegenheit, Strenge und Flexibilität“ gleichermaßen. Der Pianist hatte allen Grund, die junge georgische Künstlerin öffentlich auszuzeichnen: Schon im Alter von 16 Jahren erregte sie internationale Aufmerksamkeit, als sie den zweiten Preis beim Sibelius-Wettbewerb gewann, und dies als jüngste Teilnehmerin. Heute gastiert die Geigerin beim New York Philharmonic Orchestra ebenso wie bei den Berliner Philharmonikern, ihr Debüt bei den „Bambergern“ gab sie 2004. | ||
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Francois Leleux Oboe Er war Solo-Oboist der Pariser Opéra und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, 2003 trat François Leleux die gleiche Position beim Chamber Orchestra of Europe an. Als Solist gastiert der Franzose, der zu Beginn seiner Karriere die international hochrangigen Wettbewerbe in München und Toulon gewann, in ganz Europa, Asien und den USA. Daneben hat er seit 2004 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in München inne. | ||
Abo-Reihe: A | ||
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| Arnold Schönberg | Konzert für Streichquartett und Orchester B-Dur nach Georg Friedrich Händels op. 6 Nr. 7 Weniger um neue instrumentale Farben oder Klänge sei es ihm 1933 gegangen bei seiner „freien Umgestaltung“ von Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 7, notierte Arnold Schönberg. Vielmehr habe sich sein Interesse auf „bisher unausgenutzte Möglichkeiten, Griffe, Spielweisen“ gerichtet, ja die Bearbeitung des barocken Concerto grosso sei Ausdruck seiner Absicht, „einzelnen Instrumenten neue technische Aufgaben zu stellen“. Ein Händelsches Werk in Schönbergscher „Aufbereitung“, ein Barockstück im Zugriff des Meisters der musikalischen Moderne - ein wahrhaft spektakuläres Experiment. | |
| Johann Sebastian Bach | Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo nach BWV 1060 Johann Sebastian Bach war bereits seit einigen Jahren Thomaskantor, als er auch die Leitung des Collegium musicum übernahm, eines Studenten- und Liebhaberorchesters, das regelmäßig in den Leipziger Kaffeehäusern auftrat. Um das Ensemble mit Kompositionen zu versorgen, griff er aus Zeitgründen nicht selten auf eigene, frühere Werke zurück, die er den neuen Gegebenheiten anpasste. Eines dieser Stücke ist das Cembalokonzert BWV 1060, das sich in seiner ursprünglichen Gestalt nicht erhalten hat, wohl aber rekonstruieren ließ: Geschrieben war es allem Anschein nach für Oboe und Violine, eine solistische Besetzung, in der sich das Werk heute wieder den Weg in die Konzertsäle gebahnt hat. | |
| Giya Kancheli | V & V (1994) „Indem ich mir all das, was um mich herum geschieht, sehr zu Herzen nehme, versuche ich in meiner Musik den Seelenzustand auszudrücken, den ich fühle", sagt der georgische Komponist Giya Kancheli. Der Titel seines „V&V" steht für „Violin and Voice", und die Stimme, die als Tonbandeinspielung zu hören ist, stammt von dem berühmten georgischen Volkssänger Hamlet Gonashvili. Dessen Tenorstimme symbolisiert in „V&V" das Ewige, während die Solovioline und das Streichorchester das Irdische verkörpern - in der Tat scheinen in diesem Werk zwei Welten aufeinanderzutreffen, faszinierend und klangschön zugleich.
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| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 ("Unvollendete") Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
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Jonathan Nott Dirigent Seit 2000 steht Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chef an der Spitze der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Unter der Leitung des Briten gastierten „die Bamberger“ bei den renommierten Festivals in Edinburgh, Salzburg, Luzern und St. Petersburg, Tourneen führten ihn und das Orchester zudem nach Japan, Südamerika, China, in die USA und durch Europa. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die international hochgeschätzte künstlerische Arbeit Jonathan Notts in Bamberg. Wie in den vergangenen Jahren können er und „sein“ Orchester in dieser Saison auf hochkarätige Einladungen blicken: Neben einer Tournee durch die Schweiz stehen u.a. Auftritte mit dem Weltklassepianisten Pierre-Laurent Aimard - in dieser Spielzeit „artist in residence“ bei den Bamberger Symphonikern - in Brüssel, Luxembourg, New York und Wien auf dem Terminplan. | ||
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Lisa Batiashvili Violine Kein Geringerer als Alfred Brendel war schon frühzeitig davon überzeugt, dass ihr eine große Karriere bevorsteht, in Lisa Batiashvilis Spiel entdeckte er „Phantasie und Kontrolle, Wärme und Überlegenheit, Strenge und Flexibilität“ gleichermaßen. Der Pianist hatte allen Grund, die junge georgische Künstlerin öffentlich auszuzeichnen: Schon im Alter von 16 Jahren erregte sie internationale Aufmerksamkeit, als sie den zweiten Preis beim Sibelius-Wettbewerb gewann, und dies als jüngste Teilnehmerin. Heute gastiert die Geigerin beim New York Philharmonic Orchestra ebenso wie bei den Berliner Philharmonikern, ihr Debüt bei den „Bambergern“ gab sie 2004. | ||
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Francois Leleux Oboe Er war Solo-Oboist der Pariser Opéra und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, 2003 trat François Leleux die gleiche Position beim Chamber Orchestra of Europe an. Als Solist gastiert der Franzose, der zu Beginn seiner Karriere die international hochrangigen Wettbewerbe in München und Toulon gewann, in ganz Europa, Asien und den USA. Daneben hat er seit 2004 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in München inne. | ||
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| Arnold Schönberg | Konzert für Streichquartett und Orchester B-Dur nach Georg Friedrich Händels op. 6 Nr. 7 Weniger um neue instrumentale Farben oder Klänge sei es ihm 1933 gegangen bei seiner „freien Umgestaltung“ von Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 7, notierte Arnold Schönberg. Vielmehr habe sich sein Interesse auf „bisher unausgenutzte Möglichkeiten, Griffe, Spielweisen“ gerichtet, ja die Bearbeitung des barocken Concerto grosso sei Ausdruck seiner Absicht, „einzelnen Instrumenten neue technische Aufgaben zu stellen“. Ein Händelsches Werk in Schönbergscher „Aufbereitung“, ein Barockstück im Zugriff des Meisters der musikalischen Moderne - ein wahrhaft spektakuläres Experiment. | |
| Johann Sebastian Bach | Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo nach BWV 1060 Johann Sebastian Bach war bereits seit einigen Jahren Thomaskantor, als er auch die Leitung des Collegium musicum übernahm, eines Studenten- und Liebhaberorchesters, das regelmäßig in den Leipziger Kaffeehäusern auftrat. Um das Ensemble mit Kompositionen zu versorgen, griff er aus Zeitgründen nicht selten auf eigene, frühere Werke zurück, die er den neuen Gegebenheiten anpasste. Eines dieser Stücke ist das Cembalokonzert BWV 1060, das sich in seiner ursprünglichen Gestalt nicht erhalten hat, wohl aber rekonstruieren ließ: Geschrieben war es allem Anschein nach für Oboe und Violine, eine solistische Besetzung, in der sich das Werk heute wieder den Weg in die Konzertsäle gebahnt hat. | |
| Giya Kancheli | V & V (1994) „Indem ich mir all das, was um mich herum geschieht, sehr zu Herzen nehme, versuche ich in meiner Musik den Seelenzustand auszudrücken, den ich fühle", sagt der georgische Komponist Giya Kancheli. Der Titel seines „V&V" steht für „Violin and Voice", und die Stimme, die als Tonbandeinspielung zu hören ist, stammt von dem berühmten georgischen Volkssänger Hamlet Gonashvili. Dessen Tenorstimme symbolisiert in „V&V" das Ewige, während die Solovioline und das Streichorchester das Irdische verkörpern - in der Tat scheinen in diesem Werk zwei Welten aufeinanderzutreffen, faszinierend und klangschön zugleich.
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| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 ("Unvollendete") Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
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Jonathan Nott Dirigent Seit 2000 steht Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chef an der Spitze der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Unter der Leitung des Briten gastierten „die Bamberger“ bei den renommierten Festivals in Edinburgh, Salzburg, Luzern und St. Petersburg, Tourneen führten ihn und das Orchester zudem nach Japan, Südamerika, China, in die USA und durch Europa. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die international hochgeschätzte künstlerische Arbeit Jonathan Notts in Bamberg. Wie in den vergangenen Jahren können er und „sein“ Orchester in dieser Saison auf hochkarätige Einladungen blicken: Neben einer Tournee durch die Schweiz stehen u.a. Auftritte mit dem Weltklassepianisten Pierre-Laurent Aimard - in dieser Spielzeit „artist in residence“ bei den Bamberger Symphonikern - in Brüssel, Luxembourg, New York und Wien auf dem Terminplan. | ||
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Lisa Batiashvili Violine Kein Geringerer als Alfred Brendel war schon frühzeitig davon überzeugt, dass ihr eine große Karriere bevorsteht, in Lisa Batiashvilis Spiel entdeckte er „Phantasie und Kontrolle, Wärme und Überlegenheit, Strenge und Flexibilität“ gleichermaßen. Der Pianist hatte allen Grund, die junge georgische Künstlerin öffentlich auszuzeichnen: Schon im Alter von 16 Jahren erregte sie internationale Aufmerksamkeit, als sie den zweiten Preis beim Sibelius-Wettbewerb gewann, und dies als jüngste Teilnehmerin. Heute gastiert die Geigerin beim New York Philharmonic Orchestra ebenso wie bei den Berliner Philharmonikern, ihr Debüt bei den „Bambergern“ gab sie 2004. | ||
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Francois Leleux Oboe Er war Solo-Oboist der Pariser Opéra und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, 2003 trat François Leleux die gleiche Position beim Chamber Orchestra of Europe an. Als Solist gastiert der Franzose, der zu Beginn seiner Karriere die international hochrangigen Wettbewerbe in München und Toulon gewann, in ganz Europa, Asien und den USA. Daneben hat er seit 2004 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in München inne. | ||
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| Arnold Schönberg | Konzert für Streichquartett und Orchester B-Dur nach Georg Friedrich Händels op. 6 Nr. 7 Weniger um neue instrumentale Farben oder Klänge sei es ihm 1933 gegangen bei seiner „freien Umgestaltung“ von Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 7, notierte Arnold Schönberg. Vielmehr habe sich sein Interesse auf „bisher unausgenutzte Möglichkeiten, Griffe, Spielweisen“ gerichtet, ja die Bearbeitung des barocken Concerto grosso sei Ausdruck seiner Absicht, „einzelnen Instrumenten neue technische Aufgaben zu stellen“. Ein Händelsches Werk in Schönbergscher „Aufbereitung“, ein Barockstück im Zugriff des Meisters der musikalischen Moderne - ein wahrhaft spektakuläres Experiment. | |
| Johann Sebastian Bach | Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo nach BWV 1060 Johann Sebastian Bach war bereits seit einigen Jahren Thomaskantor, als er auch die Leitung des Collegium musicum übernahm, eines Studenten- und Liebhaberorchesters, das regelmäßig in den Leipziger Kaffeehäusern auftrat. Um das Ensemble mit Kompositionen zu versorgen, griff er aus Zeitgründen nicht selten auf eigene, frühere Werke zurück, die er den neuen Gegebenheiten anpasste. Eines dieser Stücke ist das Cembalokonzert BWV 1060, das sich in seiner ursprünglichen Gestalt nicht erhalten hat, wohl aber rekonstruieren ließ: Geschrieben war es allem Anschein nach für Oboe und Violine, eine solistische Besetzung, in der sich das Werk heute wieder den Weg in die Konzertsäle gebahnt hat. | |
| Giya Kancheli | V & V (1994) „Indem ich mir all das, was um mich herum geschieht, sehr zu Herzen nehme, versuche ich in meiner Musik den Seelenzustand auszudrücken, den ich fühle", sagt der georgische Komponist Giya Kancheli. Der Titel seines „V&V" steht für „Violin and Voice", und die Stimme, die als Tonbandeinspielung zu hören ist, stammt von dem berühmten georgischen Volkssänger Hamlet Gonashvili. Dessen Tenorstimme symbolisiert in „V&V" das Ewige, während die Solovioline und das Streichorchester das Irdische verkörpern - in der Tat scheinen in diesem Werk zwei Welten aufeinanderzutreffen, faszinierend und klangschön zugleich.
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| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 ("Unvollendete") Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
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Jonathan Nott Dirigent Seit 2000 steht Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chef an der Spitze der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Unter der Leitung des Briten gastierten „die Bamberger“ bei den renommierten Festivals in Edinburgh, Salzburg, Luzern und St. Petersburg, Tourneen führten ihn und das Orchester zudem nach Japan, Südamerika, China, in die USA und durch Europa. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die international hochgeschätzte künstlerische Arbeit Jonathan Notts in Bamberg. Wie in den vergangenen Jahren können er und „sein“ Orchester in dieser Saison auf hochkarätige Einladungen blicken: Neben einer Tournee durch die Schweiz stehen u.a. Auftritte mit dem Weltklassepianisten Pierre-Laurent Aimard - in dieser Spielzeit „artist in residence“ bei den Bamberger Symphonikern - in Brüssel, Luxembourg, New York und Wien auf dem Terminplan. | ||
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Lisa Batiashvili Violine Kein Geringerer als Alfred Brendel war schon frühzeitig davon überzeugt, dass ihr eine große Karriere bevorsteht, in Lisa Batiashvilis Spiel entdeckte er „Phantasie und Kontrolle, Wärme und Überlegenheit, Strenge und Flexibilität“ gleichermaßen. Der Pianist hatte allen Grund, die junge georgische Künstlerin öffentlich auszuzeichnen: Schon im Alter von 16 Jahren erregte sie internationale Aufmerksamkeit, als sie den zweiten Preis beim Sibelius-Wettbewerb gewann, und dies als jüngste Teilnehmerin. Heute gastiert die Geigerin beim New York Philharmonic Orchestra ebenso wie bei den Berliner Philharmonikern, ihr Debüt bei den „Bambergern“ gab sie 2004. | ||
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Francois Leleux Oboe Er war Solo-Oboist der Pariser Opéra und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, 2003 trat François Leleux die gleiche Position beim Chamber Orchestra of Europe an. Als Solist gastiert der Franzose, der zu Beginn seiner Karriere die international hochrangigen Wettbewerbe in München und Toulon gewann, in ganz Europa, Asien und den USA. Daneben hat er seit 2004 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in München inne. | ||
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| Jean Sibelius | Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105 Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
| Anton Bruckner | Symphonie Nr. 7 E-Dur Seine Siebte brachte Anton Bruckner den endgültigen Durchbruch: Uraufgeführt 1884 in Leipzig, trat die Symphonie spätestens nach ihrer triumphalen Münchner Aufführung einen wahren Siegeszug durch die Konzertsäle an. Sie ist wahrhaft ein großer Wurf, mit ihren ausgewogenen Proportionen, ihrer klanglichen Eleganz, dazu der packenden, abgezirkelten Dramaturgie, wirkt sie sprichwörtlich „wie aus einem Guss“. Ihre Erfolge waren für Bruckner zweifellos eine Entschädigung für die mitunter böswilligen Anfeindungen, denen er sich in Wien ausgesetzt sah. | |
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Herbert Blomstedt Dirigent Über Jahrzehnte bekleidete Herbert Blomstedt, der 2007 seinen 80. Geburtstag feierte, Chefpositionen bei einer ganzen Reihe der weltweit wichtigsten Orchester, u.a. bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden und dem San Francisco Symphony Orchestra, dazu beim NDR Sinfonieorchester in Hamburg und dem Gewandhausorchester Leipzig. 1982 gab er sein Debüt in Bamberg, bis heute stand er in über 100 Konzerten am Pult „der Bamberger“, denen er seit 2006 als Ehrendirigent auf Lebenszeit verbunden ist.
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Abo-Reihe: B | ||
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| Jean Sibelius | Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105 Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
| Anton Bruckner | Symphonie Nr. 7 E-Dur Seine Siebte brachte Anton Bruckner den endgültigen Durchbruch: Uraufgeführt 1884 in Leipzig, trat die Symphonie spätestens nach ihrer triumphalen Münchner Aufführung einen wahren Siegeszug durch die Konzertsäle an. Sie ist wahrhaft ein großer Wurf, mit ihren ausgewogenen Proportionen, ihrer klanglichen Eleganz, dazu der packenden, abgezirkelten Dramaturgie, wirkt sie sprichwörtlich „wie aus einem Guss“. Ihre Erfolge waren für Bruckner zweifellos eine Entschädigung für die mitunter böswilligen Anfeindungen, denen er sich in Wien ausgesetzt sah. | |
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Herbert Blomstedt Dirigent Über Jahrzehnte bekleidete Herbert Blomstedt, der 2007 seinen 80. Geburtstag feierte, Chefpositionen bei einer ganzen Reihe der weltweit wichtigsten Orchester, u.a. bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden und dem San Francisco Symphony Orchestra, dazu beim NDR Sinfonieorchester in Hamburg und dem Gewandhausorchester Leipzig. 1982 gab er sein Debüt in Bamberg, bis heute stand er in über 100 Konzerten am Pult „der Bamberger“, denen er seit 2006 als Ehrendirigent auf Lebenszeit verbunden ist.
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Abo-Reihe: E | ||
| Silvesterkonzert | ||
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| Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode "An die Freude" Es dürfte schwer fallen, ein Werk zu benennen, das in ähnlicher Weise das Komponieren und Denken über Musik beeinflusst und bestimmt hat wie Beethovens Neunte. An ihr schieden sich die Geister. Insbesondere das Finale, in dem Beethoven die Grenzen der Instrumentalmusik überschritten hatte, war Gegenstand heftiger Kontroversen. Dem Siegeszug der Symphonie mit ihrer Botschaft der Völkerverständigung und des Friedens tat dies keinen Abbruch, im Gegenteil: Erst vor wenigen Jahren wurde die originale Partitur des Werkes zum Weltkulturerbe erklärt.
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| Detail | ||
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Jonathan Nott Dirigent Seit 2000 steht Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chef an der Spitze der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Unter der Leitung des Briten gastierten „die Bamberger“ bei den renommierten Festivals in Edinburgh, Salzburg, Luzern und St. Petersburg, Tourneen führten ihn und das Orchester zudem nach Japan, Südamerika, China, in die USA und durch Europa. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die international hochgeschätzte künstlerische Arbeit Jonathan Notts in Bamberg. Wie in den vergangenen Jahren können er und „sein“ Orchester in dieser Saison auf hochkarätige Einladungen blicken: Neben einer Tournee durch die Schweiz stehen u.a. Auftritte mit dem Weltklassepianisten Pierre-Laurent Aimard - in dieser Spielzeit „artist in residence“ bei den Bamberger Symphonikern - in Brüssel, Luxembourg, New York und Wien auf dem Terminplan. | ||
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Claire Rutter Sopran Mit ihren Londoner Auftritten in der Titelpartie von Ponchiellis „Gioconda" begeisterte Claire Rutter Publikum und Kritik gleichermaßen, und auch ihre Interpretationen der Violetta („La traviata") und Gilda („Rigoletto") sorgten in der britischen Theaterwelt für Furore. Erstmals gemeinsam mit „den Bambergern" zu erleben, gastierte die Sopranistin an den großen Opernhäusern in Oslo, Montpellier, Bordeaux und Florida ebenso wie bei den bedeutendsten britischen Orchestern, darunter das Royal Philharmonic Orchestra, das BBC Scottish Symphony Orchestra oder das Hallé Orchestra. | ||
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Annely Peebo Alt Ihrer Gesangskarriere ging ein abgeschlossenes Klavierstudium und eine Ausbildung als Chordirigentin voraus, heute gastiert die estnische Mezzosopranistin Annely Peebo weltweit in Oper und Konzert. Sie war eine der Sängerinnen aus dem Solistenquartett, mit denen die Bamberger Symphoniker im September 2007 unter der Leitung von Jonathan Nott beim Bonner Beethovenfest gastierten, einige Zeit später sang sie in Bamberg mit großem Erfolg die Solopartie in Schönbergs „Lied der Waldtaube“ unter Michael Gielen | ||
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Alfred Kim Tenor 1998 ging er als Sieger aus dem renommierten ARD-Wettbewerb in München hervor, 2002 wurde Alfred Kim mit dem Sonderpreis des Placido-Domingo-Wettbewerbs in Paris ausgezeichnet. Der Südkoreaner ist gern gesehener Gast in der ganzen Welt, Engagements führten ihn an das Opera House in Vancouver, die Wiener Volksoper oder auch an das Teatro Regio in Turin und die Göteborger Oper. Er war Ensemblemitglied des Kasseler Staatstheaters und ist zur Zeit dem Hessischen Staatstheater in Wiesbaden verbunden, in der kommenden Saison wechselt der gefragte Tenor an die Berliner Lindenoper.
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David Soar Bariton David Soar, der seine Ausbildung in London an der Royal Academy of Music und am National Opera Studio absolvierte, singt regelmäßig bei der Welsh National Opera. Er stand in Puccinis „La bohème“ und Bizets „Carmen“ auf der Bühne, in Verdis „Il trovatore“ und auch in Rossinis „La Cenerentola“. Im vergangenen Jahr trat er mit den Bamberger Symphonikern beim renommierten Lucerne Festival auf: als „Donner“ in der konzertanten Aufführung von Wagners „Rheingold“.
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Chor der Bamberger Symphoniker Dem Chor der Bamberger Symphoniker, seit seiner Gründung 1983 von Rolf Beck geleitet, gehören Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an. In der Saison 2007/2008 war das Ensemble im Rahmen der Abonnementkonzerte der Bamberger Symphoniker u.a. in den Aufführungen von Verdis Requiem und Mahlers „Auferstehungssymphonie“ zu erleben. Daneben gastiert der Chor regelmäßig auf nationaler und internationaler Ebene, Tourneen führten ihn in der Vergangenheit u.a. nach Israel, Japan und Südamerika. Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Sir Roger Norrington oder Georges Prêtre sowie natürlich Horst Stein, Ingo Metzmacher und Jonathan Nott haben in zahlreichen Konzerten und CD-Produktionen mit dem Chor zusammengearbeitet und ihn weit über die Grenzen Bambergs hinaus bekannt gemacht. | ||
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(Einstudierung: Rolf Beck) | ||
| Silvesterkonzert | ||
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| Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode "An die Freude" Es dürfte schwer fallen, ein Werk zu benennen, das in ähnlicher Weise das Komponieren und Denken über Musik beeinflusst und bestimmt hat wie Beethovens Neunte. An ihr schieden sich die Geister. Insbesondere das Finale, in dem Beethoven die Grenzen der Instrumentalmusik überschritten hatte, war Gegenstand heftiger Kontroversen. Dem Siegeszug der Symphonie mit ihrer Botschaft der Völkerverständigung und des Friedens tat dies keinen Abbruch, im Gegenteil: Erst vor wenigen Jahren wurde die originale Partitur des Werkes zum Weltkulturerbe erklärt.
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Jonathan Nott Dirigent Seit 2000 steht Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chef an der Spitze der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Unter der Leitung des Briten gastierten „die Bamberger“ bei den renommierten Festivals in Edinburgh, Salzburg, Luzern und St. Petersburg, Tourneen führten ihn und das Orchester zudem nach Japan, Südamerika, China, in die USA und durch Europa. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die international hochgeschätzte künstlerische Arbeit Jonathan Notts in Bamberg. Wie in den vergangenen Jahren können er und „sein“ Orchester in dieser Saison auf hochkarätige Einladungen blicken: Neben einer Tournee durch die Schweiz stehen u.a. Auftritte mit dem Weltklassepianisten Pierre-Laurent Aimard - in dieser Spielzeit „artist in residence“ bei den Bamberger Symphonikern - in Brüssel, Luxembourg, New York und Wien auf dem Terminplan. | ||
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Claire Rutter Sopran Mit ihren Londoner Auftritten in der Titelpartie von Ponchiellis „Gioconda" begeisterte Claire Rutter Publikum und Kritik gleichermaßen, und auch ihre Interpretationen der Violetta („La traviata") und Gilda („Rigoletto") sorgten in der britischen Theaterwelt für Furore. Erstmals gemeinsam mit „den Bambergern" zu erleben, gastierte die Sopranistin an den großen Opernhäusern in Oslo, Montpellier, Bordeaux und Florida ebenso wie bei den bedeutendsten britischen Orchestern, darunter das Royal Philharmonic Orchestra, das BBC Scottish Symphony Orchestra oder das Hallé Orchestra. | ||
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Annely Peebo Alt Ihrer Gesangskarriere ging ein abgeschlossenes Klavierstudium und eine Ausbildung als Chordirigentin voraus, heute gastiert die estnische Mezzosopranistin Annely Peebo weltweit in Oper und Konzert. Sie war eine der Sängerinnen aus dem Solistenquartett, mit denen die Bamberger Symphoniker im September 2007 unter der Leitung von Jonathan Nott beim Bonner Beethovenfest gastierten, einige Zeit später sang sie in Bamberg mit großem Erfolg die Solopartie in Schönbergs „Lied der Waldtaube“ unter Michael Gielen | ||
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Alfred Kim Tenor 1998 ging er als Sieger aus dem renommierten ARD-Wettbewerb in München hervor, 2002 wurde Alfred Kim mit dem Sonderpreis des Placido-Domingo-Wettbewerbs in Paris ausgezeichnet. Der Südkoreaner ist gern gesehener Gast in der ganzen Welt, Engagements führten ihn an das Opera House in Vancouver, die Wiener Volksoper oder auch an das Teatro Regio in Turin und die Göteborger Oper. Er war Ensemblemitglied des Kasseler Staatstheaters und ist zur Zeit dem Hessischen Staatstheater in Wiesbaden verbunden, in der kommenden Saison wechselt der gefragte Tenor an die Berliner Lindenoper.
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David Soar Bariton David Soar, der seine Ausbildung in London an der Royal Academy of Music und am National Opera Studio absolvierte, singt regelmäßig bei der Welsh National Opera. Er stand in Puccinis „La bohème“ und Bizets „Carmen“ auf der Bühne, in Verdis „Il trovatore“ und auch in Rossinis „La Cenerentola“. Im vergangenen Jahr trat er mit den Bamberger Symphonikern beim renommierten Lucerne Festival auf: als „Donner“ in der konzertanten Aufführung von Wagners „Rheingold“.
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Chor der Bamberger Symphoniker Dem Chor der Bamberger Symphoniker, seit seiner Gründung 1983 von Rolf Beck geleitet, gehören Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an. In der Saison 2007/2008 war das Ensemble im Rahmen der Abonnementkonzerte der Bamberger Symphoniker u.a. in den Aufführungen von Verdis Requiem und Mahlers „Auferstehungssymphonie“ zu erleben. Daneben gastiert der Chor regelmäßig auf nationaler und internationaler Ebene, Tourneen führten ihn in der Vergangenheit u.a. nach Israel, Japan und Südamerika. Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Sir Roger Norrington oder Georges Prêtre sowie natürlich Horst Stein, Ingo Metzmacher und Jonathan Nott haben in zahlreichen Konzerten und CD-Produktionen mit dem Chor zusammengearbeitet und ihn weit über die Grenzen Bambergs hinaus bekannt gemacht. | ||
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(Einstudierung: Rolf Beck) | ||