Here you find a chronological list of all our concerts until summer 2012. To have the concerts organized by type or location, please have a look at the sub-categories.
| Studentenkonzert Apotheose des Tanzes Drei Meister der Moderne - drei Werke, die in unterschiedlichster Weise die Idee des Tanzes als Abbild des Lebens umkreisen. Während Stravinsky - antiker Form sich nähernd - der Schönheit des klassischen Tanzes nachspürt, erklingt in Debussys »Nocturnes« neben dem Spiel der Wolken und dem Gesang der Sirenen ein Fest mit rauschhaften Rhythmen. Ravels »La Valse« wiederum lässt die glanzvolle Epoche des Wiener Walzer wieder aufleben: als Tanz auf dem Vulkan. | Detail | |
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| Igor Stravinsky | Apollon musagète, Ballett In den 1920er Jahren experimentierte Igor Stravinsky mit dem Bläserklang, dessen Durchsichtigkeit gut zu seinem damaligen, an der barocken Mehrstimmigkeit orientierten Stil passte. 1928 die Kehrtwende: Plötzlich „lockte mich, eine Musik zu komponieren, bei der das melodische Prinzip im Mittelpunkt steht“. Das Ballett „Apollon musagète“ („Apollo, der Lehrer der Musen“), ein Auftrag der US-Mäzenin Elisabeth Coolidge, läutete diesen Stilwechsel ein, der konsequenterweise ganz auf den Streicherklang setzt - in Stravinskys Worten: auf den „vielstimmigen Wohllaut der Saiten“. | |
| Claude Debussy | Nocturnes Mit seinen drei „Nocturnes“ für Orchester erwies sich Claude Debussy, noch dazu im schicksalsträchtigen Jahr 1900, endgültig als Wegbereiter der Moderne. Von der klassischen Aufstellung und Verarbeitung markanter Themen ist in diesem Werk keine Rede mehr, stattdessen von unablässiger Wiederholung, Veränderung und vor allem: Neubeleuchtung in feinsten Nuancen. Nicht umsonst wählte Debussy für die einzelnen Sätze Begriffe, wie sie das Publikum aus der Malerei kannte: Wolken - Feste - Sirenen. Und er betonte, dass das Wort „Nocturne“ nicht das romantische Nachtstück meinte, sondern konkrete Szenen voll wechselnder Lichteffekte. | |
| Maurice Ravel | La Valse „Eine Art Apotheose des Wiener Walzers“ schwebte Maurice Ravel vor, als er sein „Poème chorégraphique“ mit dem Titel „La Valse“ komponierte. Wobei die Betonung auf „eine Art“ liegt: Nachdem sich in der Musik die anfänglichen „Nebel“ gelichtet und den Blick auf „eine kaiserliche Residenz um 1855“ freigegeben haben, mischen sich immer mehr Misstöne in das Geschehen. Der geordnete Tanz entwickelt einen gefährlichen Sog, er wird zu einem „phantastischen und unentrinnbaren Wirbel“ (Ravel), der den Untergang des einstigen Wiener Weltreiches in Töne bannt. | |
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala. | ||
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Chor des Bayerischen Rundfunks Chor Der Chor des Bayerischen Rundfunks, wie die Bamberger Symphoniker im Jahr 1946 gegründet, wird geprägt sowohl durch seinen Chorleiter als auch durch den jeweiligen Chefdirigenten des Symphonieorchesters im gleichen Hause. Mit seiner klanglichen Homogenität und der stilistischen Vielseitigkeit ist das heute von Peter Dijkstra geleitete Ensemble in aller Welt geschätzt, regelmäßig gastieren die Sängerinnnen und Sänger bei europäischen Spitzenorchestern. Die Bamberger Symphoniker arbeiteten in jüngster Zeit mehrfach mit dem Chor zusammen, eine erste gemeinsame CD mit großen chorsymphonischen Werken von Brahms erschien 2010. Eingespielt wurde sie unter Robin Ticciati, dem Ersten Gastdirigenten „der Bamberger“. | ||
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(Einstudierung: Michael Gläser) Chor | ||
| Apotheose des Tanzes Drei Meister der Moderne - drei Werke, die in unterschiedlichster Weise die Idee des Tanzes als Abbild des Lebens umkreisen. Während Stravinsky - antiker Form sich nähernd - der Schönheit des klassischen Tanzes nachspürt, erklingt in Debussys »Nocturnes« neben dem Spiel der Wolken und dem Gesang der Sirenen ein Fest mit rauschhaften Rhythmen. Ravels »La Valse« wiederum lässt die glanzvolle Epoche des Wiener Walzer wieder aufleben: als Tanz auf dem Vulkan. | Detail | |
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| Igor Stravinsky | Apollon musagète, Ballett In den 1920er Jahren experimentierte Igor Stravinsky mit dem Bläserklang, dessen Durchsichtigkeit gut zu seinem damaligen, an der barocken Mehrstimmigkeit orientierten Stil passte. 1928 die Kehrtwende: Plötzlich „lockte mich, eine Musik zu komponieren, bei der das melodische Prinzip im Mittelpunkt steht“. Das Ballett „Apollon musagète“ („Apollo, der Lehrer der Musen“), ein Auftrag der US-Mäzenin Elisabeth Coolidge, läutete diesen Stilwechsel ein, der konsequenterweise ganz auf den Streicherklang setzt - in Stravinskys Worten: auf den „vielstimmigen Wohllaut der Saiten“. | |
| Claude Debussy | Nocturnes Mit seinen drei „Nocturnes“ für Orchester erwies sich Claude Debussy, noch dazu im schicksalsträchtigen Jahr 1900, endgültig als Wegbereiter der Moderne. Von der klassischen Aufstellung und Verarbeitung markanter Themen ist in diesem Werk keine Rede mehr, stattdessen von unablässiger Wiederholung, Veränderung und vor allem: Neubeleuchtung in feinsten Nuancen. Nicht umsonst wählte Debussy für die einzelnen Sätze Begriffe, wie sie das Publikum aus der Malerei kannte: Wolken - Feste - Sirenen. Und er betonte, dass das Wort „Nocturne“ nicht das romantische Nachtstück meinte, sondern konkrete Szenen voll wechselnder Lichteffekte. | |
| Maurice Ravel | La Valse „Eine Art Apotheose des Wiener Walzers“ schwebte Maurice Ravel vor, als er sein „Poème chorégraphique“ mit dem Titel „La Valse“ komponierte. Wobei die Betonung auf „eine Art“ liegt: Nachdem sich in der Musik die anfänglichen „Nebel“ gelichtet und den Blick auf „eine kaiserliche Residenz um 1855“ freigegeben haben, mischen sich immer mehr Misstöne in das Geschehen. Der geordnete Tanz entwickelt einen gefährlichen Sog, er wird zu einem „phantastischen und unentrinnbaren Wirbel“ (Ravel), der den Untergang des einstigen Wiener Weltreiches in Töne bannt. | |
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala. | ||
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Chor des Bayerischen Rundfunks Chor Der Chor des Bayerischen Rundfunks, wie die Bamberger Symphoniker im Jahr 1946 gegründet, wird geprägt sowohl durch seinen Chorleiter als auch durch den jeweiligen Chefdirigenten des Symphonieorchesters im gleichen Hause. Mit seiner klanglichen Homogenität und der stilistischen Vielseitigkeit ist das heute von Peter Dijkstra geleitete Ensemble in aller Welt geschätzt, regelmäßig gastieren die Sängerinnnen und Sänger bei europäischen Spitzenorchestern. Die Bamberger Symphoniker arbeiteten in jüngster Zeit mehrfach mit dem Chor zusammen, eine erste gemeinsame CD mit großen chorsymphonischen Werken von Brahms erschien 2010. Eingespielt wurde sie unter Robin Ticciati, dem Ersten Gastdirigenten „der Bamberger“. | ||
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(Einstudierung: Michael Gläser) Chor | ||
Abo-Reihe: C | ||
| Kammerkonzert "Stil-Leben" | ||
| Christian Cannabich | Quartett in B-Dur für Oboe, Fagott, Violine und Viola | |
| Harald Genzmer | Quartett für Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass | |
| Luigi Gatti | Sestetto Es-Dur | |
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Zsófia Magyar Oboe | ||
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Ulrich Kircheis Fagott | ||
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Sabine Lier Violine | ||
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Wen Xiao Zheng Viola | ||
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Verena Obermayer Violoncello | ||
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Christian Hellwich Kontrabass | ||
| »Doch unser aller Heimat bleibt das Licht« Wohl kein Komponist steht so sehr für die italienische Oper wie der Schöpfer von »Aida« und »Otello«, aber auch die Geschichte großer Requiemvertonungen könnte ohne Verdi nicht geschrieben werden. In den Aufführungen seiner »Messa da Requiem« gibt mit Enoch zu Guttenberg ein Künstler sein seit langem überfälliges Debüt in Bamberg, der mit seinen Interpretationen gerade dieses Werkes seit vielen Jahren die Musikwelt aufrüttelt, berührt und begeistert. | Detail | |
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| Giuseppe Verdi | Messa da Requiem Dass sich ausgerechnet Giuseppe Verdi, der Meister der italienischen Oper, auf dem Höhepunkt seines Schaffens, zwischen der „Aida“ und dem „Otello“, der geistlichen Musik zuwandte und eine Totenmesse schrieb, mag überraschen. Gleichwohl entsprang die Komposition seiner „Messa da Requiem“ einem tiefen persönlichen Bedürfnis des Musikdramatikers. Auslöser war der Tod des großen italienischen Dichters Alessandro Manzoni, dem Verdi mit seiner Messe ein musikalisches Denkmal setzte. Und so bereicherte er die Geschichte des Requiems um eine Komposition, mit der er ebenso an Bestehendes anknüpfte wie er, aus dem inneren künstlerischen Empfinden und den eigenen kompositorischen Erfahrungen heraus, neue Wege beschritt. | |
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Enoch zu Guttenberg Dirigent Man mag es kaum glauben, doch bislang stand Enoch zu Guttenberg, seit vielen Jahren eine Institution im Musikleben, noch nie am Bamberger Dirigentenpult. Die Arbeit des ECHO-Klassik-Preisträgers von 2008 ist von einem künstlerischen Dreiklang geprägt: Er ist Gründer der Chorgemeinschaft Neubeuern, Leiter des Orchesters „KlangVerwaltung“ und Intendant der Festspiele Herrenchiemsee. Dass er darüber hinaus einen ganzheitlichen Interpretationsansatz verfolgt, der stets den historischen Werkkontext mit einbezieht, macht ihn zu einem der profiliertesten Dirigenten seiner Zeit. | ||
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Susanne Bernhard Sopran Für eine Barbara Bonney kurzfristig einzuspringen, und dann auch noch in einer Live-Aufnahme der „Missa solemnis“ - an solchen Ereignissen kann sich der Fortgang einer jungen Karriere entscheiden. Susanne Bernhard nutzte 2009 ihre Chance bravourös und ist seither eine feste Größe auf deutschen Konzertbühnen. Als Opernsängerin war die Sopranistin zuvor schon in München, Kiel, Frankfurt und Dresden zu hören, das Warschauer Beethovenfest übertrug ihr die Hauptrolle in Spohrs wiederentdeckter Oper „Der Berggeist“. | ||
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Mihoko Fujimura Mezzosopran 2002 sorgte sie als Fricka bei den Opernfestspielen in München und auf dem „Grünen Hügel“ in Bayreuth für Aufsehen, seither ist Mihoko Fujimura ein Stammgast auf den bedeutendsten Opernbühnen: Covent Garden, die Scala, die Wiener Staatsoper, das Teatro Real in Madrid, dazu kehrte sie nach Bayreuth als Kundry, Brangäne oder Erda zurück. Im Konzertfach ebenfalls international gefragt, nehmen die Lieder und Symphonien Mahlers einen gewichtigen Platz in der Arbeit der Mezzosopranistin ein, auch dem Bamberger Publikum stellte sie sich 2010 mit Mahler vor: in dessen dritter Symphonie, geleitet von Jonathan Nott. | ||
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Alfred Kim Tenor „Welch eine hinreißende stimmliche Tenor-Brillanz!“ - mit diesen oder ähnlichen Worten hört man so manchen Opernbesucher über Alfred Kim schwärmen. Geboren in Südkorea, siedelte der Sänger zum Studium nach Deutschland über, wo er 1998 beim ARD-Wettbewerb in München ausgezeichnet wurde. Neben seiner Tätigkeit als Ensemblemitglied der Oper Frankfurt trat er am Londoner Covent Garden auf, an der Deutschen Oper Berlin oder der New Yorker MET. Das italienische Fach liegt Alfred Kim besonders, in Bamberg gab er bislang eine Kostprobe seines Könnens als Beethoven-Interpret in den Silvesterkonzerten 2008.
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Günther Groissböck Bass Wenn Günther Groissböck 2011 bei den Bayreuther Festspielen debütiert, ist das der überfällige Ritterschlag für den jungen Bassisten aus Niederösterreich. Diverse Wagner-Rollen übernahm er bereits während seiner Engagements an der Wiener Staatsoper und am Opernhaus Zürich, auch die Besucher der Mailänder Scala und der New Yorker MET konnten sich bereits von den Qualitäten Groissböcks überzeugen. Höchstes Lob gab es zuletzt für seinen Auftritt als Wassermann in Dvořáks „Rusalka“ an der Bayerischen Staatsoper. | ||
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Chorgemeinschaft Neubeuern Chor Ihr Ausgangspunkt ist ein Dorf in Oberbayern, doch als Podium dient ihr die ganze Welt: die Chorgemeinschaft Neubeuern, gegründet 1967 von Enoch zu Guttenberg. Längst hat sich das Ensemble das große abendländische Repertoire vom Frühbarock bis zu Schostakowitsch erarbeitet, mit Bach als Angel- und Zielpunkt. Nach der erfolgreichen Asien-Tournee mit Gastspielen in Beijing und Hongkong wurde der Auftritt vor Papst Benedikt XVI. im Jahr 2010 zum Glanzpunkt der jüngeren Chorbiografie. | ||
Abo-Reihe: B | ||
| Kammerkonzert "Tierisch vergeigt" - Neues aus dem OrchesterzooFaschingskonzert mit Mitgliedern der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie im Rahmen der Kammermusikreihe | Detail | |
| »Doch unser aller Heimat bleibt das Licht« Wohl kein Komponist steht so sehr für die italienische Oper wie der Schöpfer von »Aida« und »Otello«, aber auch die Geschichte großer Requiemvertonungen könnte ohne Verdi nicht geschrieben werden. In den Aufführungen seiner »Messa da Requiem« gibt mit Enoch zu Guttenberg ein Künstler sein seit langem überfälliges Debüt in Bamberg, der mit seinen Interpretationen gerade dieses Werkes seit vielen Jahren die Musikwelt aufrüttelt, berührt und begeistert. | Detail | |
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| Giuseppe Verdi | Messa da Requiem Dass sich ausgerechnet Giuseppe Verdi, der Meister der italienischen Oper, auf dem Höhepunkt seines Schaffens, zwischen der „Aida“ und dem „Otello“, der geistlichen Musik zuwandte und eine Totenmesse schrieb, mag überraschen. Gleichwohl entsprang die Komposition seiner „Messa da Requiem“ einem tiefen persönlichen Bedürfnis des Musikdramatikers. Auslöser war der Tod des großen italienischen Dichters Alessandro Manzoni, dem Verdi mit seiner Messe ein musikalisches Denkmal setzte. Und so bereicherte er die Geschichte des Requiems um eine Komposition, mit der er ebenso an Bestehendes anknüpfte wie er, aus dem inneren künstlerischen Empfinden und den eigenen kompositorischen Erfahrungen heraus, neue Wege beschritt. | |
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Enoch zu Guttenberg Dirigent Man mag es kaum glauben, doch bislang stand Enoch zu Guttenberg, seit vielen Jahren eine Institution im Musikleben, noch nie am Bamberger Dirigentenpult. Die Arbeit des ECHO-Klassik-Preisträgers von 2008 ist von einem künstlerischen Dreiklang geprägt: Er ist Gründer der Chorgemeinschaft Neubeuern, Leiter des Orchesters „KlangVerwaltung“ und Intendant der Festspiele Herrenchiemsee. Dass er darüber hinaus einen ganzheitlichen Interpretationsansatz verfolgt, der stets den historischen Werkkontext mit einbezieht, macht ihn zu einem der profiliertesten Dirigenten seiner Zeit. | ||
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Susanne Bernhard Sopran Für eine Barbara Bonney kurzfristig einzuspringen, und dann auch noch in einer Live-Aufnahme der „Missa solemnis“ - an solchen Ereignissen kann sich der Fortgang einer jungen Karriere entscheiden. Susanne Bernhard nutzte 2009 ihre Chance bravourös und ist seither eine feste Größe auf deutschen Konzertbühnen. Als Opernsängerin war die Sopranistin zuvor schon in München, Kiel, Frankfurt und Dresden zu hören, das Warschauer Beethovenfest übertrug ihr die Hauptrolle in Spohrs wiederentdeckter Oper „Der Berggeist“. | ||
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Mihoko Fujimura Mezzosopran 2002 sorgte sie als Fricka bei den Opernfestspielen in München und auf dem „Grünen Hügel“ in Bayreuth für Aufsehen, seither ist Mihoko Fujimura ein Stammgast auf den bedeutendsten Opernbühnen: Covent Garden, die Scala, die Wiener Staatsoper, das Teatro Real in Madrid, dazu kehrte sie nach Bayreuth als Kundry, Brangäne oder Erda zurück. Im Konzertfach ebenfalls international gefragt, nehmen die Lieder und Symphonien Mahlers einen gewichtigen Platz in der Arbeit der Mezzosopranistin ein, auch dem Bamberger Publikum stellte sie sich 2010 mit Mahler vor: in dessen dritter Symphonie, geleitet von Jonathan Nott. | ||
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Alfred Kim Tenor „Welch eine hinreißende stimmliche Tenor-Brillanz!“ - mit diesen oder ähnlichen Worten hört man so manchen Opernbesucher über Alfred Kim schwärmen. Geboren in Südkorea, siedelte der Sänger zum Studium nach Deutschland über, wo er 1998 beim ARD-Wettbewerb in München ausgezeichnet wurde. Neben seiner Tätigkeit als Ensemblemitglied der Oper Frankfurt trat er am Londoner Covent Garden auf, an der Deutschen Oper Berlin oder der New Yorker MET. Das italienische Fach liegt Alfred Kim besonders, in Bamberg gab er bislang eine Kostprobe seines Könnens als Beethoven-Interpret in den Silvesterkonzerten 2008.
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Günther Groissböck Bass Wenn Günther Groissböck 2011 bei den Bayreuther Festspielen debütiert, ist das der überfällige Ritterschlag für den jungen Bassisten aus Niederösterreich. Diverse Wagner-Rollen übernahm er bereits während seiner Engagements an der Wiener Staatsoper und am Opernhaus Zürich, auch die Besucher der Mailänder Scala und der New Yorker MET konnten sich bereits von den Qualitäten Groissböcks überzeugen. Höchstes Lob gab es zuletzt für seinen Auftritt als Wassermann in Dvořáks „Rusalka“ an der Bayerischen Staatsoper. | ||
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Chorgemeinschaft Neubeuern Chor Ihr Ausgangspunkt ist ein Dorf in Oberbayern, doch als Podium dient ihr die ganze Welt: die Chorgemeinschaft Neubeuern, gegründet 1967 von Enoch zu Guttenberg. Längst hat sich das Ensemble das große abendländische Repertoire vom Frühbarock bis zu Schostakowitsch erarbeitet, mit Bach als Angel- und Zielpunkt. Nach der erfolgreichen Asien-Tournee mit Gastspielen in Beijing und Hongkong wurde der Auftritt vor Papst Benedikt XVI. im Jahr 2010 zum Glanzpunkt der jüngeren Chorbiografie. | ||
Abo-Reihe: E | ||
| Musentempel Schon zum zweiten Mal in dieser Saison macht sich das Orchester auf den Weg in die schöne Schwarzwald-Kurstadt, die durch ihr Festspielhaus an den Glanz ruhmreicher Tage anknüpft. Artist-in-residence ist dort in dieser Spielzeit der Ausnahmemusiker Mischa Maisky, der bei diesem Gastspiel den Solopart in Dvořáks Cellokonzert übernimmt - ein Werk, mit dem uns der große tschechische Komponist eines der schönsten Solokonzerte des klassisch-romantischen Zeitalters schenkte. | Detail | |
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| Antonín Dvořák | Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 Während Antonín Dvořáks dreijährigem USA-Aufenthalt in den 1890er Jahren entstand neben den berühmten „amerikanischen“ Werken - dem Streichquartett op. 96 und der Symphonie Nr. 9 - auch das Cellokonzert in h-Moll. Von Einflüssen der Neuen Welt ist hier kaum etwas zu spüren: Dreisätzigkeit und romantischer Orchesterklang lassen sich vielmehr als Sehnsucht nach der Heimat interpretieren. Darüber hinaus dürfte der Klagegestus des langsamen Satzes einem weiteren, ganz konkreten biografischen Umstand geschuldet sein: Dvořáks Trauer über den Tod seiner geliebten Schwägerin. | |
| Antonín Dvořák | Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 Volkstümlichkeit, Spielfreude und Überfülle der melodischen Einfälle - das waren die Schlagworte, mit denen Antonín Dvořáks Freunde und Bewunderer sein Schaffen charakterisierten. Aber Dvořák konnte auch anders: Als die Londoner Philharmonische Gesellschaft 1884 eine Symphonie bei ihm bestellte, lieferte er ein ungewohnt leidenschaftliches Werk ab, mit kämpferisch-trotzigen Zügen, fern aller Folklorismen und nur im langsamen Satz etwas aufgehellt. Mit dieser d-Moll-Symphonie trat der Böhme den Beweis an, dass ihm bei Bedarf auch Beethoven’sches Pathos und Brahms’scher Ernst zu Gebote standen. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Mischa Maisky Violoncello Was hat er nicht schon alles in Bamberg gespielt: Schostakowitsch und Brahms, Saint-Saëns und Bloch. Seit gut 40 Jahren gehört Mischa Maisky zu den prägenden Figuren der Klassikszene - als einziger Cellist weltweit, der sowohl bei Gregor Piatigorsky als auch bei Mstislav Rostropovich studierte, den beiden Heroen des Instruments. Geboren in Lettland, ist er mittlerweile israelischer Staatsbürger, spielt ein italienisches Cello und gastiert überall auf der Welt - ein Kosmopolit also in jeder Hinsicht. | ||
| Sphärenharmonien Lange vor »Raumschiff Enterprise« oder »Star Wars« unternahm Holst seine symphonische Weltraummission. Wie die Himmelskörper, die er in seiner Suite vertonte, ist auch Haydns Symphonie Hob. I:43 nach einer antiken Gottheit benannt. Komplettiert wird dieses Programm von ausgesuchter Delikatesse, mit dem Dennis Russel Davies zu Gast ist, durch ein selten gespieltes Werk von Stravinsky, das in seiner hochklassizistischen Machart einen Bogen zwischen Haydn und Holst spannt. | Detail | |
| Detail | ||
| Joseph Haydn | Symphonie Nr. 43 Es-Dur Hob.I:43 "Merkur" „Und so musste ich original werden“ - mit diesen Worten kennzeichnete Joseph Haydn rückblickend seine jahrelange Isolation am Hof der Fürsten Eszterházy. Ein goldener Käfig, denn musikalisch standen ihm alle Möglichkeiten offen, vor allem im Bereich der Symphonien. Eindrucksvolles „Produkt“ aus seinem Komponierlabor ist auch jene 1771 komponierte Symphonie, die später den Beinamen „Merkur“ erhielt. Ein Werk, das sich klassisch gibt und doch vor Überraschungen nur so wimmelt: rasche Ausdruckswechsel, Spiel mit der Form, ungewöhnliche Periodenbildung, Generalpausen. | |
| Igor Stravinsky | Konzert für Klavier und Bläser Wenn ein Komponist wie wild Czerny-Etüden übt, muss etwas Besonderes anstehen. Bei Igor Stravinsky war es die Premiere seines Klavierkonzerts, bei der er selbst den Solopart übernehmen sollte. Was er denn auch mit Erfolg tat. Ein Solokonzert, zumal eines für sich selbst, hatte Stravinsky zunächst übrigens gar nicht im Sinn, erst im Verlauf der Arbeiten merkte er, dass sich ein Klavier für die „trockene Klarheit“ seiner Musik, die er Mitte der 1920er Jahre anstrebte, am besten eignete. Aus demselben Grund verzichtete er im Orchester auf sämtliche Streicher - mit Ausnahme der Bässe. | |
| Gustav Holst | The Planets op. 32 Berührungspunkte zwischen Musik und Astrologie gibt es zahlreiche, von der pythagoreischen Sphärenharmonie bis zu Keplers Versuch, die Abstände der Planeten mit musikalischen Intervallen gleichzusetzen. Ein neues Kapitel schlug Gustav Holsts „Planeten“-Suite auf, die jedem Wandelstern ein tönendes Porträt zuordnet. Da ist Jupiter der Freudenspender, Mars der Choleriker, Venus die Gefühlvolle - die Himmelskörper als Spiegel menschlicher Charaktere. Gleichzeitig scheinen Holst grandiose bis beklemmende Klangbilder in Sphären zu reichen, die jenseits unserer Vorstellung liegen: die Weiten des Alls… | |
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Dennis Russell Davies Dirigent In seiner langen Laufbahn als Dirigent und Pianist hat Dennis Russell Davies nicht nur das traditionelle Repertoire vom Barock bis zur Moderne aufgeführt, sondern auch zahlreiche zeitgenössische Kompositionen aus der Taufe gehoben: Werke von Glass, Berio, Maderna, Staud oder Cage. Er arbeitete als GMD in Stuttgart und Bonn, bevor er die Leitung verschiedener Orchester in Österreich übernahm, aktuell die des Bruckner Orchesters Linz. Mit der Japanerin Maki Namekawa bildet er ein auf Neue Musik spezialisiertes Klavierduo. | ||
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Maki Namekawa Klavier Maki Namekawa studierte in Japan und setzte ihre musikalische Ausbildung in Deutschland fort, um inzwischen eine Aufsehen erregende Solistenkarriere zu starten. Aufhorchen lässt auch ihre höchst ungewöhnliche Repertoireliste: Klavierkonzerte von Cage, Carter, Ligeti und Schnittke zählen dazu, ebenso Uraufführungen von Glass und Kalitzke oder Ersteinspielungen von Opernbearbeitungen Zemlinskys. Kein Wunder, dass die junge Künstlerin regelmäßiger Gast in den Zentren zeitgenössischer Musik ist, von San Francisco bis Berlin, von Stuttgart bis Linz. | ||
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Chor der Bamberger Symphoniker Chor Seit seiner Gründung 1983 ist der von Rolf Beck geleitete Chor der Bamberger Symphoniker eine feste Institution im Konzertleben der Domstadt. Regelmäßig widmen sich die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit der Bayerischen Staatsphilharmonie den großen Werken für Chor und Orchester, darüber hinaus stehen immer wieder Gastspiele auf nationaler und internationaler Ebene auf dem Terminplan des Ensembles. Der Chor folgte Einladungen zu den großen deutschen und europäischen Musikfestivals, Tourneen führten bis nach Israel, Japan, Russland und Südamerika. | ||
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(Einstudierung: Edward Caswell) | ||
Abo-Reihe: A | ||
| Sphärenharmonien Lange vor »Raumschiff Enterprise« oder »Star Wars« unternahm Holst seine symphonische Weltraummission. Wie die Himmelskörper, die er in seiner Suite vertonte, ist auch Haydns Symphonie Hob. I:43 nach einer antiken Gottheit benannt. Komplettiert wird dieses Programm von ausgesuchter Delikatesse, mit dem Dennis Russel Davies zu Gast ist, durch ein selten gespieltes Werk von Stravinsky, das in seiner hochklassizistischen Machart einen Bogen zwischen Haydn und Holst spannt. | Detail | |
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| Joseph Haydn | Symphonie Nr. 43 Es-Dur Hob.I:43 "Merkur" „Und so musste ich original werden“ - mit diesen Worten kennzeichnete Joseph Haydn rückblickend seine jahrelange Isolation am Hof der Fürsten Eszterházy. Ein goldener Käfig, denn musikalisch standen ihm alle Möglichkeiten offen, vor allem im Bereich der Symphonien. Eindrucksvolles „Produkt“ aus seinem Komponierlabor ist auch jene 1771 komponierte Symphonie, die später den Beinamen „Merkur“ erhielt. Ein Werk, das sich klassisch gibt und doch vor Überraschungen nur so wimmelt: rasche Ausdruckswechsel, Spiel mit der Form, ungewöhnliche Periodenbildung, Generalpausen. | |
| Igor Stravinsky | Konzert für Klavier und Bläser Wenn ein Komponist wie wild Czerny-Etüden übt, muss etwas Besonderes anstehen. Bei Igor Stravinsky war es die Premiere seines Klavierkonzerts, bei der er selbst den Solopart übernehmen sollte. Was er denn auch mit Erfolg tat. Ein Solokonzert, zumal eines für sich selbst, hatte Stravinsky zunächst übrigens gar nicht im Sinn, erst im Verlauf der Arbeiten merkte er, dass sich ein Klavier für die „trockene Klarheit“ seiner Musik, die er Mitte der 1920er Jahre anstrebte, am besten eignete. Aus demselben Grund verzichtete er im Orchester auf sämtliche Streicher - mit Ausnahme der Bässe. | |
| Gustav Holst | The Planets op. 32 Berührungspunkte zwischen Musik und Astrologie gibt es zahlreiche, von der pythagoreischen Sphärenharmonie bis zu Keplers Versuch, die Abstände der Planeten mit musikalischen Intervallen gleichzusetzen. Ein neues Kapitel schlug Gustav Holsts „Planeten“-Suite auf, die jedem Wandelstern ein tönendes Porträt zuordnet. Da ist Jupiter der Freudenspender, Mars der Choleriker, Venus die Gefühlvolle - die Himmelskörper als Spiegel menschlicher Charaktere. Gleichzeitig scheinen Holst grandiose bis beklemmende Klangbilder in Sphären zu reichen, die jenseits unserer Vorstellung liegen: die Weiten des Alls… | |
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Dennis Russell Davies Dirigent In seiner langen Laufbahn als Dirigent und Pianist hat Dennis Russell Davies nicht nur das traditionelle Repertoire vom Barock bis zur Moderne aufgeführt, sondern auch zahlreiche zeitgenössische Kompositionen aus der Taufe gehoben: Werke von Glass, Berio, Maderna, Staud oder Cage. Er arbeitete als GMD in Stuttgart und Bonn, bevor er die Leitung verschiedener Orchester in Österreich übernahm, aktuell die des Bruckner Orchesters Linz. Mit der Japanerin Maki Namekawa bildet er ein auf Neue Musik spezialisiertes Klavierduo. | ||
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Maki Namekawa Klavier Maki Namekawa studierte in Japan und setzte ihre musikalische Ausbildung in Deutschland fort, um inzwischen eine Aufsehen erregende Solistenkarriere zu starten. Aufhorchen lässt auch ihre höchst ungewöhnliche Repertoireliste: Klavierkonzerte von Cage, Carter, Ligeti und Schnittke zählen dazu, ebenso Uraufführungen von Glass und Kalitzke oder Ersteinspielungen von Opernbearbeitungen Zemlinskys. Kein Wunder, dass die junge Künstlerin regelmäßiger Gast in den Zentren zeitgenössischer Musik ist, von San Francisco bis Berlin, von Stuttgart bis Linz. | ||
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Chor der Bamberger Symphoniker Chor Seit seiner Gründung 1983 ist der von Rolf Beck geleitete Chor der Bamberger Symphoniker eine feste Institution im Konzertleben der Domstadt. Regelmäßig widmen sich die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit der Bayerischen Staatsphilharmonie den großen Werken für Chor und Orchester, darüber hinaus stehen immer wieder Gastspiele auf nationaler und internationaler Ebene auf dem Terminplan des Ensembles. Der Chor folgte Einladungen zu den großen deutschen und europäischen Musikfestivals, Tourneen führten bis nach Israel, Japan, Russland und Südamerika. | ||
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(Einstudierung: Edward Caswell) | ||