Silvesterkonzert
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| Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode "An die Freude"Es dürfte schwer fallen, ein Werk zu benennen, das in ähnlicher Weise das Komponieren und Denken über Musik beeinflusst und bestimmt hat wie Beethovens Neunte. An ihr schieden sich die Geister. Insbesondere das Finale, in dem Beethoven die Grenzen der Instrumentalmusik überschritten hatte, war Gegenstand heftiger Kontroversen. Dem Siegeszug der Symphonie mit ihrer Botschaft der Völkerverständigung und des Friedens tat dies keinen Abbruch, im Gegenteil: Erst vor wenigen Jahren wurde die originale Partitur des Werkes zum Weltkulturerbe erklärt.
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Jonathan Nott Dirigent Seit 2000 steht Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chef an der Spitze der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Unter der Leitung des Briten gastierten „die Bamberger“ bei den renommierten Festivals in Edinburgh, Salzburg, Luzern und St. Petersburg, Tourneen führten ihn und das Orchester zudem nach Japan, Südamerika, China, in die USA und durch Europa. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die international hochgeschätzte künstlerische Arbeit Jonathan Notts in Bamberg. Wie in den vergangenen Jahren können er und „sein“ Orchester in dieser Saison auf hochkarätige Einladungen blicken: Neben einer Tournee durch die Schweiz stehen u.a. Auftritte mit dem Weltklassepianisten Pierre-Laurent Aimard - in dieser Spielzeit „artist in residence“ bei den Bamberger Symphonikern - in Brüssel, Luxembourg, New York und Wien auf dem Terminplan. |  |
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Claire Rutter Sopran Mit ihren Londoner Auftritten in der Titelpartie von Ponchiellis „Gioconda" begeisterte Claire Rutter Publikum und Kritik gleichermaßen, und auch ihre Interpretationen der Violetta („La traviata") und Gilda („Rigoletto") sorgten in der britischen Theaterwelt für Furore. Erstmals gemeinsam mit „den Bambergern" zu erleben, gastierte die Sopranistin an den großen Opernhäusern in Oslo, Montpellier, Bordeaux und Florida ebenso wie bei den bedeutendsten britischen Orchestern, darunter das Royal Philharmonic Orchestra, das BBC Scottish Symphony Orchestra oder das Hallé Orchestra. |  |
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Annely Peebo Alt Ihrer Gesangskarriere ging ein abgeschlossenes Klavierstudium und eine Ausbildung als Chordirigentin voraus, heute gastiert die estnische Mezzosopranistin Annely Peebo weltweit in Oper und Konzert. Sie war eine der Sängerinnen aus dem Solistenquartett, mit denen die Bamberger Symphoniker im September 2007 unter der Leitung von Jonathan Nott beim Bonner Beethovenfest gastierten, einige Zeit später sang sie in Bamberg mit großem Erfolg die Solopartie in Schönbergs „Lied der Waldtaube“ unter Michael Gielen |  |
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Alfred Kim Tenor 1998 ging er als Sieger aus dem renommierten ARD-Wettbewerb in München hervor, 2002 wurde Alfred Kim mit dem Sonderpreis des Placido-Domingo-Wettbewerbs in Paris ausgezeichnet. Der Südkoreaner ist gern gesehener Gast in der ganzen Welt, Engagements führten ihn an das Opera House in Vancouver, die Wiener Volksoper oder auch an das Teatro Regio in Turin und die Göteborger Oper. Er war Ensemblemitglied des Kasseler Staatstheaters und ist zur Zeit dem Hessischen Staatstheater in Wiesbaden verbunden, in der kommenden Saison wechselt der gefragte Tenor an die Berliner Lindenoper.
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David Soar Bariton David Soar, der seine Ausbildung in London an der Royal Academy of Music und am National Opera Studio absolvierte, singt regelmäßig bei der Welsh National Opera. Er stand in Puccinis „La bohème“ und Bizets „Carmen“ auf der Bühne, in Verdis „Il trovatore“ und auch in Rossinis „La Cenerentola“. Im vergangenen Jahr trat er mit den Bamberger Symphonikern beim renommierten Lucerne Festival auf: als „Donner“ in der konzertanten Aufführung von Wagners „Rheingold“.
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Chor der Bamberger Symphoniker Dem Chor der Bamberger Symphoniker, seit seiner Gründung 1983 von Rolf Beck geleitet, gehören Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an. In der Saison 2007/2008 war das Ensemble im Rahmen der Abonnementkonzerte der Bamberger Symphoniker u.a. in den Aufführungen von Verdis Requiem und Mahlers „Auferstehungssymphonie“ zu erleben. Daneben gastiert der Chor regelmäßig auf nationaler und internationaler Ebene, Tourneen führten ihn in der Vergangenheit u.a. nach Israel, Japan und Südamerika. Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Sir Roger Norrington oder Georges Prêtre sowie natürlich Horst Stein, Ingo Metzmacher und Jonathan Nott haben in zahlreichen Konzerten und CD-Produktionen mit dem Chor zusammengearbeitet und ihn weit über die Grenzen Bambergs hinaus bekannt gemacht. |  |
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(Einstudierung: Rolf Beck) | |
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