| Detail | ||
| Arnold Schönberg | Konzert für Streichquartett und Orchester B-Dur nach Georg Friedrich Händels op. 6 Nr. 7 Weniger um neue instrumentale Farben oder Klänge sei es ihm 1933 gegangen bei seiner „freien Umgestaltung“ von Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 7, notierte Arnold Schönberg. Vielmehr habe sich sein Interesse auf „bisher unausgenutzte Möglichkeiten, Griffe, Spielweisen“ gerichtet, ja die Bearbeitung des barocken Concerto grosso sei Ausdruck seiner Absicht, „einzelnen Instrumenten neue technische Aufgaben zu stellen“. Ein Händelsches Werk in Schönbergscher „Aufbereitung“, ein Barockstück im Zugriff des Meisters der musikalischen Moderne - ein wahrhaft spektakuläres Experiment. | |
| Johann Sebastian Bach | Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo nach BWV 1060 Johann Sebastian Bach war bereits seit einigen Jahren Thomaskantor, als er auch die Leitung des Collegium musicum übernahm, eines Studenten- und Liebhaberorchesters, das regelmäßig in den Leipziger Kaffeehäusern auftrat. Um das Ensemble mit Kompositionen zu versorgen, griff er aus Zeitgründen nicht selten auf eigene, frühere Werke zurück, die er den neuen Gegebenheiten anpasste. Eines dieser Stücke ist das Cembalokonzert BWV 1060, das sich in seiner ursprünglichen Gestalt nicht erhalten hat, wohl aber rekonstruieren ließ: Geschrieben war es allem Anschein nach für Oboe und Violine, eine solistische Besetzung, in der sich das Werk heute wieder den Weg in die Konzertsäle gebahnt hat. | |
| Giya Kancheli | V & V (1994) „Indem ich mir all das, was um mich herum geschieht, sehr zu Herzen nehme, versuche ich in meiner Musik den Seelenzustand auszudrücken, den ich fühle", sagt der georgische Komponist Giya Kancheli. Der Titel seines „V&V" steht für „Violin and Voice", und die Stimme, die als Tonbandeinspielung zu hören ist, stammt von dem berühmten georgischen Volkssänger Hamlet Gonashvili. Dessen Tenorstimme symbolisiert in „V&V" das Ewige, während die Solovioline und das Streichorchester das Irdische verkörpern - in der Tat scheinen in diesem Werk zwei Welten aufeinanderzutreffen, faszinierend und klangschön zugleich.
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| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 ("Unvollendete") Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
| Detail | ||
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Jonathan Nott Dirigent Seit 2000 steht Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chef an der Spitze der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Unter der Leitung des Briten gastierten „die Bamberger“ bei den renommierten Festivals in Edinburgh, Salzburg, Luzern und St. Petersburg, Tourneen führten ihn und das Orchester zudem nach Japan, Südamerika, China, in die USA und durch Europa. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die international hochgeschätzte künstlerische Arbeit Jonathan Notts in Bamberg. Wie in den vergangenen Jahren können er und „sein“ Orchester in dieser Saison auf hochkarätige Einladungen blicken: Neben einer Tournee durch die Schweiz stehen u.a. Auftritte mit dem Weltklassepianisten Pierre-Laurent Aimard - in dieser Spielzeit „artist in residence“ bei den Bamberger Symphonikern - in Brüssel, Luxembourg, New York und Wien auf dem Terminplan. | ||
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Lisa Batiashvili Violine Kein Geringerer als Alfred Brendel war schon frühzeitig davon überzeugt, dass ihr eine große Karriere bevorsteht, in Lisa Batiashvilis Spiel entdeckte er „Phantasie und Kontrolle, Wärme und Überlegenheit, Strenge und Flexibilität“ gleichermaßen. Der Pianist hatte allen Grund, die junge georgische Künstlerin öffentlich auszuzeichnen: Schon im Alter von 16 Jahren erregte sie internationale Aufmerksamkeit, als sie den zweiten Preis beim Sibelius-Wettbewerb gewann, und dies als jüngste Teilnehmerin. Heute gastiert die Geigerin beim New York Philharmonic Orchestra ebenso wie bei den Berliner Philharmonikern, ihr Debüt bei den „Bambergern“ gab sie 2004. | ||
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Francois Leleux Oboe Er war Solo-Oboist der Pariser Opéra und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, 2003 trat François Leleux die gleiche Position beim Chamber Orchestra of Europe an. Als Solist gastiert der Franzose, der zu Beginn seiner Karriere die international hochrangigen Wettbewerbe in München und Toulon gewann, in ganz Europa, Asien und den USA. Daneben hat er seit 2004 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in München inne. | ||
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| Arnold Schönberg | Konzert für Streichquartett und Orchester B-Dur nach Georg Friedrich Händels op. 6 Nr. 7 Weniger um neue instrumentale Farben oder Klänge sei es ihm 1933 gegangen bei seiner „freien Umgestaltung“ von Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 7, notierte Arnold Schönberg. Vielmehr habe sich sein Interesse auf „bisher unausgenutzte Möglichkeiten, Griffe, Spielweisen“ gerichtet, ja die Bearbeitung des barocken Concerto grosso sei Ausdruck seiner Absicht, „einzelnen Instrumenten neue technische Aufgaben zu stellen“. Ein Händelsches Werk in Schönbergscher „Aufbereitung“, ein Barockstück im Zugriff des Meisters der musikalischen Moderne - ein wahrhaft spektakuläres Experiment. | |
| Johann Sebastian Bach | Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo nach BWV 1060 Johann Sebastian Bach war bereits seit einigen Jahren Thomaskantor, als er auch die Leitung des Collegium musicum übernahm, eines Studenten- und Liebhaberorchesters, das regelmäßig in den Leipziger Kaffeehäusern auftrat. Um das Ensemble mit Kompositionen zu versorgen, griff er aus Zeitgründen nicht selten auf eigene, frühere Werke zurück, die er den neuen Gegebenheiten anpasste. Eines dieser Stücke ist das Cembalokonzert BWV 1060, das sich in seiner ursprünglichen Gestalt nicht erhalten hat, wohl aber rekonstruieren ließ: Geschrieben war es allem Anschein nach für Oboe und Violine, eine solistische Besetzung, in der sich das Werk heute wieder den Weg in die Konzertsäle gebahnt hat. | |
| Giya Kancheli | V & V (1994) „Indem ich mir all das, was um mich herum geschieht, sehr zu Herzen nehme, versuche ich in meiner Musik den Seelenzustand auszudrücken, den ich fühle", sagt der georgische Komponist Giya Kancheli. Der Titel seines „V&V" steht für „Violin and Voice", und die Stimme, die als Tonbandeinspielung zu hören ist, stammt von dem berühmten georgischen Volkssänger Hamlet Gonashvili. Dessen Tenorstimme symbolisiert in „V&V" das Ewige, während die Solovioline und das Streichorchester das Irdische verkörpern - in der Tat scheinen in diesem Werk zwei Welten aufeinanderzutreffen, faszinierend und klangschön zugleich.
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| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 ("Unvollendete") Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
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Jonathan Nott Dirigent Seit 2000 steht Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chef an der Spitze der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Unter der Leitung des Briten gastierten „die Bamberger“ bei den renommierten Festivals in Edinburgh, Salzburg, Luzern und St. Petersburg, Tourneen führten ihn und das Orchester zudem nach Japan, Südamerika, China, in die USA und durch Europa. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die international hochgeschätzte künstlerische Arbeit Jonathan Notts in Bamberg. Wie in den vergangenen Jahren können er und „sein“ Orchester in dieser Saison auf hochkarätige Einladungen blicken: Neben einer Tournee durch die Schweiz stehen u.a. Auftritte mit dem Weltklassepianisten Pierre-Laurent Aimard - in dieser Spielzeit „artist in residence“ bei den Bamberger Symphonikern - in Brüssel, Luxembourg, New York und Wien auf dem Terminplan. | ||
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Lisa Batiashvili Violine Kein Geringerer als Alfred Brendel war schon frühzeitig davon überzeugt, dass ihr eine große Karriere bevorsteht, in Lisa Batiashvilis Spiel entdeckte er „Phantasie und Kontrolle, Wärme und Überlegenheit, Strenge und Flexibilität“ gleichermaßen. Der Pianist hatte allen Grund, die junge georgische Künstlerin öffentlich auszuzeichnen: Schon im Alter von 16 Jahren erregte sie internationale Aufmerksamkeit, als sie den zweiten Preis beim Sibelius-Wettbewerb gewann, und dies als jüngste Teilnehmerin. Heute gastiert die Geigerin beim New York Philharmonic Orchestra ebenso wie bei den Berliner Philharmonikern, ihr Debüt bei den „Bambergern“ gab sie 2004. | ||
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Francois Leleux Oboe Er war Solo-Oboist der Pariser Opéra und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, 2003 trat François Leleux die gleiche Position beim Chamber Orchestra of Europe an. Als Solist gastiert der Franzose, der zu Beginn seiner Karriere die international hochrangigen Wettbewerbe in München und Toulon gewann, in ganz Europa, Asien und den USA. Daneben hat er seit 2004 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in München inne. | ||
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| Arnold Schönberg | Konzert für Streichquartett und Orchester B-Dur nach Georg Friedrich Händels op. 6 Nr. 7 Weniger um neue instrumentale Farben oder Klänge sei es ihm 1933 gegangen bei seiner „freien Umgestaltung“ von Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 7, notierte Arnold Schönberg. Vielmehr habe sich sein Interesse auf „bisher unausgenutzte Möglichkeiten, Griffe, Spielweisen“ gerichtet, ja die Bearbeitung des barocken Concerto grosso sei Ausdruck seiner Absicht, „einzelnen Instrumenten neue technische Aufgaben zu stellen“. Ein Händelsches Werk in Schönbergscher „Aufbereitung“, ein Barockstück im Zugriff des Meisters der musikalischen Moderne - ein wahrhaft spektakuläres Experiment. | |
| Johann Sebastian Bach | Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo nach BWV 1060 Johann Sebastian Bach war bereits seit einigen Jahren Thomaskantor, als er auch die Leitung des Collegium musicum übernahm, eines Studenten- und Liebhaberorchesters, das regelmäßig in den Leipziger Kaffeehäusern auftrat. Um das Ensemble mit Kompositionen zu versorgen, griff er aus Zeitgründen nicht selten auf eigene, frühere Werke zurück, die er den neuen Gegebenheiten anpasste. Eines dieser Stücke ist das Cembalokonzert BWV 1060, das sich in seiner ursprünglichen Gestalt nicht erhalten hat, wohl aber rekonstruieren ließ: Geschrieben war es allem Anschein nach für Oboe und Violine, eine solistische Besetzung, in der sich das Werk heute wieder den Weg in die Konzertsäle gebahnt hat. | |
| Giya Kancheli | V & V (1994) „Indem ich mir all das, was um mich herum geschieht, sehr zu Herzen nehme, versuche ich in meiner Musik den Seelenzustand auszudrücken, den ich fühle", sagt der georgische Komponist Giya Kancheli. Der Titel seines „V&V" steht für „Violin and Voice", und die Stimme, die als Tonbandeinspielung zu hören ist, stammt von dem berühmten georgischen Volkssänger Hamlet Gonashvili. Dessen Tenorstimme symbolisiert in „V&V" das Ewige, während die Solovioline und das Streichorchester das Irdische verkörpern - in der Tat scheinen in diesem Werk zwei Welten aufeinanderzutreffen, faszinierend und klangschön zugleich.
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| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 ("Unvollendete") Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
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Jonathan Nott Dirigent Seit 2000 steht Jonathan Nott mit großem Erfolg als Chef an der Spitze der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. Unter der Leitung des Briten gastierten „die Bamberger“ bei den renommierten Festivals in Edinburgh, Salzburg, Luzern und St. Petersburg, Tourneen führten ihn und das Orchester zudem nach Japan, Südamerika, China, in die USA und durch Europa. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren die international hochgeschätzte künstlerische Arbeit Jonathan Notts in Bamberg. Wie in den vergangenen Jahren können er und „sein“ Orchester in dieser Saison auf hochkarätige Einladungen blicken: Neben einer Tournee durch die Schweiz stehen u.a. Auftritte mit dem Weltklassepianisten Pierre-Laurent Aimard - in dieser Spielzeit „artist in residence“ bei den Bamberger Symphonikern - in Brüssel, Luxembourg, New York und Wien auf dem Terminplan. | ||
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Lisa Batiashvili Violine Kein Geringerer als Alfred Brendel war schon frühzeitig davon überzeugt, dass ihr eine große Karriere bevorsteht, in Lisa Batiashvilis Spiel entdeckte er „Phantasie und Kontrolle, Wärme und Überlegenheit, Strenge und Flexibilität“ gleichermaßen. Der Pianist hatte allen Grund, die junge georgische Künstlerin öffentlich auszuzeichnen: Schon im Alter von 16 Jahren erregte sie internationale Aufmerksamkeit, als sie den zweiten Preis beim Sibelius-Wettbewerb gewann, und dies als jüngste Teilnehmerin. Heute gastiert die Geigerin beim New York Philharmonic Orchestra ebenso wie bei den Berliner Philharmonikern, ihr Debüt bei den „Bambergern“ gab sie 2004. | ||
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Francois Leleux Oboe Er war Solo-Oboist der Pariser Opéra und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, 2003 trat François Leleux die gleiche Position beim Chamber Orchestra of Europe an. Als Solist gastiert der Franzose, der zu Beginn seiner Karriere die international hochrangigen Wettbewerbe in München und Toulon gewann, in ganz Europa, Asien und den USA. Daneben hat er seit 2004 eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater in München inne. | ||